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My Life - Fahrrad

Mein Leben lang war ich Squasher, Fußballer und Langstreckenläufer. Erst seit 2004 habe ich Fahrrad fahren als Sport endeckt. Da habe ich eine Wette verloren und musste mit dem Fahrrad von Stuttgart nach Duisburg fahren. Obwohl ich nur mit einem "100 Euro Aldi-Fahrrad" unterwegs war, hatte ich während der 4 Tage und 500 km langen Tour keinerlei Probleme ... und es hat sogar richtig Spaß gemacht.

Danach war ich regelrecht "angefixt".

Das nächste Rad-Projekt war dann 2006 die höchste Pass-Straße Europas. Die Hochalpenstraße zum Cime de la Bonette (2.802 m) ist eigentlich kein richtiger Pass, sondern eine zusätzliche Schleife am Restefond-Pass. Die Auffahrt von Jausiers zum Gipfel ist 23 Kilometer lang und überwindet insgesamt 1.600 Höhenmeter. Und die Abfahrt runter nach Nizza an die cote azur ist atemberaubend!

Seit der verheerenden Diagnose mit der Arthrose in den Knien hat sich Fahrrad fahren seit 2008 zu meiner Lieblings-Sportart entwickelt. Während der Vorbereitung auf den Allgäu-Triathlon Ende 2010 lag das Verhältnis zwischen Joggen und Rad fahren schon bei etwa 50% ... seit der Vorbereitung auf den ersten Start beim  Ötztaler Radmarathon fokussiere ich mich ausschließlich auf Rad-Training.

Und das sind meine Bikes:

White Nigga I: Nach der Anmeldung beim Allgäu-Triathlon brauchte ich sehr schnell ein Rennrad der mittleren Preiskategorie (1.000 Euro) für mein Straßentraining. Heute weiß ich, es ist die untere :-). Ich hatte überhaupt keine Ahnung von den technischen Rahmenbedingungen bei Rennrädern ... und der Zufall wollte es, dass ich in dem Rad-Laden einen Triathleten getroffen habe: "Mit dem Bock kannst Du nichts falsch machen". Gesagt ... getan. Und er hatte Recht ... ich habe den Kauf dieses Carver Evolution keine Sekunde bereut.

White Nigga I:


Scheiße gelaufen, als mir dann beim Training in den Weinbergen ein Auffahrunfall passiert ist. Zur falschen Zeit an der falschen Stelle ... die zwei Sekunden nach dem Blickkontakt reichten nicht aus, um den Aufprall zu verhindern:


Eigentlich unglaublich, dass ich diesen Unfall ohne große Blessuren überstanden habe.


Crash ... voll auf den Kotflügel drauf ... abgehoben ... auf die Windschutzscheibe geknallt ... und auf der anderen Seite vom Auto auf der Straße gelandet. Nach der Kontrolle durch den Notarzt und der Verwarnung durch die Polizei (in den Weinbergen gilt rechts vor links) bin ich sogar noch mit dem Rad nach Hause gefahren. Zum Glück hatte ich einen Helm auf ... und seit diesem Tag fahre ich nicht mehr ohne.

Nach dem Trainingsunfall war es durch die Carbon Komponenten zu gefährlich, mit dem Carver beim Ötzi an den Start zu gehen. Das neue Rennrad musste natürlich auch weiß sein ... und Ultegra Komponenten haben ... und so fiel die Wahl auf das Cad10 von Cannondale.

White Nigga II:


Dirty Diana:

Wenn man viele tausend km im Jahr fährt, spürt man den Unterschied zwischen einem Alu- und einem Carbon-Rad. Also musste es dieses mal ein Carbon-Rad sein. Man gönnt sich ja sonst nichts :-)

Einzige Voraussetzung für mich war, dass das neue Bike wie die Vorgänger mit Ultegra-Komponenten ausgestattet sein musste. Nach ein paar Recherchen bin ich dann auf das Focus-Bike gestoßen:


Preislich lag es auf dem Niveau des CAD-10 ... also drei zwei eins ,,, habe ich zugeschlagen. Und den Kauf habe ich bisher nicht bereut.

Black Hawk:

Mein Trainings-Mountain-Bike von Cube für die nicht asphaltierten Trainingsstrecken.