just me

Ich habe mega viele Interessen, Leidenschaften und Hobbys ... und bin jeden Tag (neu)gierig und voller Ideen! Eigentlich schade, dass mein Tag nur 24 Stunden hat.

Anbei ein paar Impressionen aus meinem Leben. Guckst Du:

I have a dream

Sport

Challenges

Beruf

I have a dream

Schon seit längerer Zeit spiele ich mit dem Gedanken, irgendwann die USA mit dem Fahrrad zu durchqueren. Im Moment steht eigentlich nur fest: Die Tour wird in New York auf der Brooklyn Bridge beginnen und in San Francisco auf der Golden Gate Bridge enden. Bei den dazwischen liegenden 6.000 Kilometern bin ich noch ziemlich flexibel und geschmeidig. It would be nice, wenn sich irgendwie die Niagarafälle, der Mount Rushmore, das Monument Valley, die Ausläufer des Yellowstone Nationalparks, das größte Harley Treffen der Welt in Sturgis oder das DeathValley in eine Route integrieren lassen.

Nachdem ich zwischenzeitlich meinen Altersteilzeitvertrag unterschrieben habe, bin ich ab 2021 startklar :-)

In 2018 habe ich ja schon mal das Death Valley in einer Tour mit Sascha von Las Vegas nach San Francisco durchquert. Da muss ich auf jeden Fall noch einmal durch :-)

Sport

Sport ist für mich der Schlüssel für einen gesunden und leistungsfähigen Körper, Belastbarkeit sowie mentale Stärke. Mein halbes Leben waren vor allem Squash, Fußball und Marathon meine große Leidenschaften. Nach der fuckigen Diagnose mit der Arthrose in beiden Knien musste ich 2008 schweren Herzens mit diesen Sportarten aufhören. Zum Glück habe ich seitdem Begeisterung am Radsport gefunden. Entweder lang ... oder hoch ... oder gerne auch beides :-)

Joey Kelly hat diese Leidenschaft für den Ausdauersport sehr treffend beschrieben: "Der Ultrasport ist eine Leidenschaft von mir. Eine Verbindung aus Natur, Mensch und Leistung. Das ist etwas für mich selbst, und ich ziehe daraus unheimlich viel Kraft." Auch Dieter Baumann hat diese positive Energie sehr schön illustriert: "Durch den Dauerlauf -den immer gleichen Rhythmus und die gleichmäßige Atmung- sortiere ich die Erlebnisse, werte sie, packe sie am Ende ein und weg. Es entsteht Platz im Kopf, ein freier Raum, ein Nichts. Irgendwann, wenn alles verstaut ist, denke ich nichts mehr. Ich laufe ...".

Ok, ich laufe nicht ... aber beim Radeln passiert das gleiche :-) Ohne Sport und meine Physis könnte ich meinem Job nicht ausüben.

Deshalb ist mein Training darauf ausgerichtet, einmal im Jahr einen Wettkampf wie den Ötztaler Radmarathon absolvieren zu können. Der Ötzi gehört mit einer Distanz von 235 km und 5.500 Höhenmetern über 4 Pässe (Kühtai, Brenner, Jaufen-Pass und Timmelsjoch) zu einer der schwersten Eintages-Radrennen:

Oder guckst Du den Streckenrundflug im Video:

Die positive Energie bei der Zieleinfahrt ist mit nichts zu vergleichen ... und mit Worten nicht zu beschreiben.

Guckst Du diese TV-Reportage, da wird die Faszination für Long-Distance-Radrennen sehr schön beschrieben: Sport

Ötzi Reportage Teil 1

Ötzi Reportage Teil 2

Richtig geil finde ich diesen Werbespot von Asics, weil er die Begeisterung von Menschen für Sport zeigt. Bei manchen Szenen kriege ich auch nach hundert mal anschauen immer noch eine Gänsehaut. Guckst Du:

Auch ich lebe Sport. So oft wie es geht versuche ich, Zeit für ein Training zu finden. If possible, every damned day. Und als Controller führe ich selbstverständlich ein Trainingstagebuch:

Ohne Musik im Ohr geht bei mir gar nix. Mit diesen Tracks komme ich jeden Berg hoch:

  • Depeche Mode - Never Let Me Down Again (live)
  • Prince - Motherless Child (live)
  • Kontra K - Erfolg ist kein Glück
  • Kontra K - Wie könnt ich
  • Kontra K - Hoffnung
  • Kraftklub - Dein Lied
  • Rag'n'Bone Man - Love You Any Less
  • NF - Outro
  • Die Toten Hosen - Drei Kreuze (dass wir hier sind)
  • Sunrise Avenue - Forever Yours (live)
  • Harry Styles - Sign of The Times
  • ACDC - Hells Bells
  • Avantasia - The Scarecrow
  • Avantasia - What kind of love
  • Bap - Rövver Noh Tanger
  • Cro - Ein Teil
  • Deep Purple - Haunted
  • Die Toten Hosen - Alles passiert
  • Falco - Ganz Wien
  • Hannes Wader - Wo ich herkomme
  • Holymen - The Last Universe
  • Illo feat. Samy Deluxe - Hol es dir
  • J.B.O - Arschloch und Spass dabei
  • Lifehouse - Whatever it Takes
  • Max Herre - 1ste Liebe
  • Michael Schenker Group - Doctor Doctor (live)
  • Peter Maffay - Das geht tief
  • Pillath - Onkel Pillo
  • Prinz Pi - 100X
  • Queen - Bijou
  • Rammstein - Spring
  • Revolverheld feat. Marta Jandova - Halt Dich an mir fest
  • Rosenstolz - An einem Morgen im April
  • Sido - Mein Testament
  • Sido - Schule
  • Slade - Cum On Feel The Noize
  • Scorpions - Sly
  • Scorpions - The good die young
  • Sportfreunde Stiller - Das Geschenk
  • Sportfreunde Stiller - Siehst du das genauso
  • Status Quo - Oh Baby (live)
  • Tenacious D. - Fuck Her Gently
  • The Marmalade - Reflections of My Life
  • The Sweet - Love is Like Oxygen
  • The Verve - The Drugs Don't Work
  • Tiziano Ferro - Troppo buono
  • Two Steps From Hell - Heart of Courage
  • Udo Lindenberg - Der einsamste Moment
  • Udo Lindenberg feat. Martin Tingvall - Das Leben (MTV Unplugged)
  • Unheilig - Astronaut
  • Wolfgang Petry - Mission
  • Xavier Naidoo - Gib dich nicht auf

Challenges

Herausforderungen sind ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Jedes Jahr nehme ich mir mindestens ein besonderes Projekt vor, um im Rhythmus zu bleiben, meine Physis auf hohem Niveau zu halten, meine Grenzen auszuloten, neue Dinge auszuprobieren ... or whatever.

Vier mal bin ich seit 2012 beim Ötzi gestartet. Immer in den geraden Jahren. So war s irgendwie keine Überraschung, dass ich in 2019 leider nicht beim Ötztaler Radmarathon gelost worden. Daher werde ich in diesem Jahr wieder meine mum auf ein Käffchen mit dem Rad besuchen. Ich hoffe, ich schaffe die 450 km wie in 2017 erneut in 24 Stunden. Schaun mer mal ...

Hier die Challenges der letzten Jahre:

Death Valley Tour 2018

Ötztaler Radmarathon 2018

AlpenBrevet 2017

race across germany 2017

Ötztaler Radmarathon 2016

AlpenBrevet 2015

race across germany 2015

Ötztaler Radmarathon 2014

race across germany 2013

Ötztaler Radmarathon 2012

Allgäu Triathon 2011

TransAlp 2008

Death Valley 2018

Eigentlich war es eine Spinnerei aus 2016. Zusammen mit Sascha habe ich eine Herausforderung für einen Rad-Urlaub gesucht. Wir wollten etwas "nicht-alltägliches" machen, so sind wir ziemlich schnell auf das Death Valley gekommen. Das Tal liegt nah bei Las Vegas, also brauchten wir nur noch ein Ziel. Wir mussten nicht lange überlegen. San Francisco ist eine geile Stadt, die Golden Gate Bridge ein geniales Ziel ... zack, war unsere Tour eingetütet.

Genau genommen haben wir erst nach der Buchung der Flüge und der beiden Hotels im Tal des Todes mit der eigentlichen Planung begonnen. Dass es am Ende aller Tage von den Kilometern genau gepasst hat, war reiner Zufall, Intuition or whatever.

Insgesamt sind wir 1.250 km in 12 Tagen gefahren und haben 12.500 Höhenmeter weggedrückt. Grandios. Einfach nur geil. Ich werde diese Tour nie vergessen.

Ein Bilderbuch sagt mehr als 1000 Worte. Guckst du.

Fotoalbum

Ötztaler Radmarathon 2018

Dieser Ötzi war nach 2012, 2014 und 2016 bereits der vierte Start in Sölden. Keine Ahnung, warum ich nie in den ungeraden Jahren gelost werde. Und vor allem warum ich drei von vier meiner Ötzis bei beschissenem Wetter fahren musste.

Schon eine Woche vor dem Start zeigten alle Wetter-Apps an, dass es die komplette Woche regnen wird ... und am Samstag vor dem Rennen hatte sich das Tief wunderbar in den Alpen festgesetzt:

Und scheiße kalt war es auch noch. Die Meteorologin hatte bei der Fahrerbesprechung jedoch eine gute Nachricht für die 5.000 Radler: "Es wird nicht schneien". Damit hatte sie übrigens komplett recht. Mit der weiteren Prognose lag sie jedoch voll daneben. Anstatt nachmittags gegen 15:00 Uhr fing es schon zwei Stunden nach dem Start bei der Auffahrt auf den Kühtai an zu regnen. Oben auf dem Pass war es dann 4 Grad kalt ... und die Schuhe waren trotz Überzieher bereits nass. Dazu kamen tief hängende Wolken und nasse Straßen, so dass man nur sehr langsam talwärts fahren konnte. Die Abfahrt nach Innsbruck dauerte bereits 10 Minuten länger als in 2016.

Zum Glück habe ich bei der Auffahrt auf den Brenner eine gute Gruppe gefunden, wo ich mich dran hängen konnte. Zwischenzeitlich hatte es endlich aufgehört zu regnen ... aber ich konnte die Regenjacke nicht ausziehen, sonst hätte ich den Anschluss an die Gruppe verloren. Richtig nah auffahren konnte man trotzdem nicht, da die Straßen noch nass waren und die Gischt spritzte. Für die Auffahrt zum Brenner habe ich dadurch vier Minuten länger gebraucht als bei meiner Bestzeit in 2016. Insgesamt lag ich 20 Minuten darunter ... damit war ich angesichts der Rahmenbedingungen zufrieden.

Bei der Talabfahrt runter nach Italien musste ich die Regenjacke noch anlassen, weil es war einfach immer noch scheiße kalt war ... und einstellige Temperaturen bei Geschwindigkeiten von etwa 80 km/h nur begrenzt lustig sind. Vor der Auffahrt auf den Jaufenpass habe ich mich dann umgezogen und konnte nach 150 km endlich das erste mal in kurz fahren. Blöd, dass es nach einer halben Stunde wieder heftig zu regnen anfing. Also lange Hose und Regenjacke wieder an ... und weiter gings. Der Jaufenpass ist echt "dreckig", da er keine flachen Teilstücke hat, auf denen man ein bisschen durchatmen kann. Kurz vor der Passhöhe auf 2.090 Metern lag die letzte Labestation vor dem Timmelsjoch. Dieses Mal wollte ich nicht den gleichen Fehler wie in 2016 machen, wo ich ohne Anhalten weiter gefahren bin ... und es am Timmelsjoch bitter bereut habe :-) Dieses Mal habe ich beide Flaschen mit Cola (nein, keine light) aufgefüllt und mindestens 3 Käasebrote gegessen. Und zum Nachtisch gab es Kuchen ...

Die Abfahrt nach St. Leonhardt lief trotz der Straßenverhältnisse super ... und tatsächlich habe ich im Kreisverkehr zur Auffahrt auf das Timmelsjoch die Sonne gesehen. S o n n e ... yeah. Also zum zweiten mal Regenjacke und Regenhose ausziehen und damit dann gings los auf den 29 km langen Anstieg:

Dieses mal dauerte es keine Viertelstunde, dann fing es wieder stark an zu regnen. Also wieder umziehen ... weiter treten ... und irgendwie versuchen, sich nicht emotional runter ziehen zu lassen. Es war eine Freude, durch die Tunnel zu fahren ... da war man wenigstens für ein paar Meter trocken. Bis zur Labestation nach 15 km lief es eigentlich sehr ordentlich. Ich war müde ... aber fit ... und ich hatte bis hierhin eigentlich noch kein Tief. Dort habe ich mir noch mal die beiden Flaschen mit Cola gefüllt, zwei heiße Suppen zum Aufwärmen gegessen, zwei Kuchen für die Hand mitgenommen und war bereit für die letzten 14 km Anstieg.

Je höhe wir kamen desto kälter wurde es, die Füße waren komplett nass ... aber trotzdem es lief irgendwie rund. Diese Wetterverhältnisse zermürben einen ... dennoch hatte ich nie ein richtiges Tief. Und wenn man erst mal die Kehren kurz vor dem Gipfel erreicht hat ... dann weiß man, dass man den Ötzi geschafft hat .. und das gibt noch einmal zusätzliche Energie:

Die Abfahrt zurück nach Sölden hat ziemlich genau 1 Stunde gebraucht, etwa 10 Minuten länger als in 2016. Mit 12:28 Stunden habe ich zwar eine Stunde länger gebraucht als in 2016, dennoch war ich mega zufrieden. Den Ötzi innerhalb der knock-out-Zeiten zu schaffen, ist schon grandios. Und bei diesen Wetterverhältnissen ins Ziel zu kommen, ist echt ne geile Sache.

Natürlich fragt man sich, wenn man frierend im Ziel steht, warum tue ich mir das eigentlich an :-) Aber schon eine Nacht später ist klar ... ich melde mich 2019 wieder an ...

Wenn Du noch ein paar Fotos sehen möchtest, guckst du ins Fotoalbum

Fotoalbum

AlpenBrevet 2017

Eigentlich wollte ich in diesem Jahr ja gemeinsam mit Matze das vierte Mal beim "Ötzi" starten. Aber offensichtlich habe ich nur in den geraden Jahren Losglück. Ok, dann eben nicht ... also bin ich wie in 2015 das zweite Mal beim AlpenBrevet in der Schweiz gestartet. Die Strecke ist mit 172 km und 5.294 Höhenmetern (Grimselpass [2.164 Meter], Nufenenpass [2.478 Meter], Gotthardpass [2.106 Meter] und Sustenpass [2.260 Meter]) auch kein Zuckerschlecken.

Ab Mai habe ich mich mit meiner bewährten Trainingsmode vorbereitet. Jeden zweiten Tag möglichst viele Höhenmeter weg drücken ... und zusätzlich an den Wochenenden ein paar long turns in den Schwarzwald. Und natürlich traditionell mein 24 Stunden race nach Duisburg. Aus beruflichen Gründen bin ich leider nicht an die Trainingsintensität der letzten Jahre herangekommen, aber alles in allem hat es doch ganz ordentlich geklappt.

Am Renntag war eigentlich ab Mittag Regen angesagt ... aber entgegen der Wettervorhersage war es den ganzen Tag lang richtig heiß. Hätte ich mal statt dem Regenzeug meinen Wasserrucksack dabei gehabt. So musste ich insbesondere am Gotthard und am Sustenpass zwischendurch Wasser aufnehmen, weil die beiden Flaschen bei Sonne ohne Schatten maximal 1 Stunde halten. Die Anstiege am Gotthard und Sustenpass waren echt heftig, da die Sonne mega gebrannt hat ... und die Fahrer nur wenige Schatten-Passagen hatten. Insbesondere die letzten Kilometer an den Kehren haben echt Körner gekostet. Oben auf der letzten Passhöhe am Sustenpass dachte ich eigentlich, jetzt einfach nur noch runter rollen und die letzten 35 km Abfahrt genießen.

Aber Scheißendreck. Etwa 500 Meter nach dem Pass fing es an zu gewittern, und zwar mega heftig. Statt gechillt mit 65 kmh dem Ziel entgegen ... ging es nur mit maximal 20 kmh, da die Bremsen nicht mehr gegriffen haben. Und es war so schweinekalt, dass ich beim Bremsen immer weniger richtig zupacken konnte. Das hat dann richtig viel Zeit gekostet ... und Murphy wollte es, dass der Regen kurz vor dem Ziel in Meiringen aufgehört hat.

Alles in allem war ich dennoch sehr zufrieden mit dem Rennen, auch wenn ich etwas mehr Zeit als in 2015 gebraucht habe. Und die Strecke ist einfach sensationell. Guckst Du:

race across germany 2017

Schon in 2013 und 2015 hatte ich versucht, Duisburg in 24 Stunden mit dem Rad zu erreichen. Beide Male habe ich es zwar nicht geschafft, aber mit den etwa 400 km bis Neuss (2013) und Düsseldorf (2015) war ich zumindest rückblickend sehr zufrieden.

Auch dieses Jahr wollte ich mit Blick auf den Start beim AlpenBrevet wieder testen, wo ich trainingsmäßig stehe und wo meine Leistungsgrenze liegt. 2013 und 2015 habe ich ja schon mal spüren dürfen, wie es sich anfühlt, wenn einfach nix mehr geht :-)

Dieses Jahr wollte ich auf jeden Fall weiter kommen als bei den ersten beiden Versuchen. Bei der Planung der Strecke 2017 habe ich dieses Mal nach Alternativen für die drecks B9 zwischen Speyer und Mainz gesucht. Die geht zwar weitestgehend ohne Höhenmeter am Rhein entlang ... dafür müssen aber mehrere Passagen mit Fahrradverbot wegen ausgebauter Autostraßen umfahren werden. Das ist nachts echt nervig. Um das zu vermeiden, muss man die Diagonale entlang der A61 nehmen. Diese Strecke ist zwar etwa 30 km kürzer, aber das Weinbaugebiet besteht völlig überraschend aus verdammt vielen Weinbergen. Und jeder Höhenmeter kostet Körner, die hinten raus fehlen. Google zeigte für dieses etwa 100 km lange Teilstück nur 500 Höhenmeter an.

Also habe ich mich entschlossen, diese neue Strecke auszuprobieren. Am 08. Juni ging es dann um 19:45 Uhr endlich los. Um die autobahnmäßig ausgebaute B10 zwischen Zuffenhausen und Schwieberdingen zu vermeiden, bin ich erstmals quer über die Dörfer über Möglingen, Markgröningen, Oberriexingen, Sersheim durch das Kraichtal nach Speyer geradelt. Es ist bewährte Tradition, dass ich kurz vor der Rheinüberquerung in Speyer noch einen kleinen Umweg in Kauf nehme, um durch Rheinhausen zu fahren. Muss einfach sein, auch wenn die Stadt nur so heißt wie meine Heimatstadt.

Den Rhein habe ich etwa gegen Mitternacht erreicht ... bis dahin lief alles problemlos. Danach kam dann das unbekannte Terrain entlang der A61. Die Navigiererei auf der "neuen" Strecke hielt mich wach, aber die unzähligen Weinberge zwischen Worms und Bingen hatten definitiv deutlich mehr als die von Google berechneten 500 Höhenmeter. Wie auch immer, um kurz vor sechs hatte ich bereits Bingen erreicht. Alles lief bestens ... ich lag gut in der Zeit und ich hatte keinerlei Schwierigkeiten mit der Power oder mit dem Rad. Bingen liegt etwa auf der Hälfte der Strecke und war nach Speyer mein zweiter Ankerpunkt. Dort habe ich erst einmal ausgiebig gefrühstückt. Kaffee, Brötchen, Kuchen, Schokolade ... und als Nachtisch eine Cola. Und ... nein, keine Light, sondern die mit Zucker.

Danach ging es weiter entlang am Rhein. Die Strecke kenne ich ja aus vielen Radtouren wie meine Westentasche. Es lief unglaublich easy ... vorbei an der Loreley und an Boppard ... und ratzfatz war ich in Koblenz. Dort habe ich mir dann mein zweites Frühstück gegönnt. Es hat richtig Spaß gemacht, einfach alles zu bestellen, was lecker schmeckt, scheiß egal, wie viele Kalorien der Shit hat. Nach Koblenz war Bonn mein vierter Ankerpunkt. Trotz Gegenwind hatte ich immer noch keinerlei Probleme ... alles lief perfekt. Kurz vor Bonn habe ich dann einen riesen Teller Spaghetti zu Mittag gegessen. Oh man, hatte ich einen Kohldampf. Während ich gegessen habe zogen Regenwolken auf ... und ehe ich wieder auf dem Rad saß, goss es in Strömen. Also Regen-Klamotten an .. und weiter gings.

Anfangs empfand ich den Regen und die Abkühlung als wohltued ... im weiteren Verlauf nervte er aber zunehmend. Teilweise musste ich mich unterstellen, weil es aus allen Rohren blitzte, donnerte und hagelte. Bei einem dieser Stopps habe ich einen siebzigjährigen Holländer getroffen, der mit dem Rad auf dem Rückweg von Prag nach Den Haag war. Ich hoffe, dass ich in 15 Jahren noch genauso fit sein werde wie dieser Typ. Irgendwann war dann mein Trikot trotz Gummi-Klammotten auch nass ... aber schneller und leichter als erwartet habe ich dann Köln erreicht.

Unmittelbar hinter dem Dom ist mir auf der Rheinpromenade der rechte Zug der Schaltung gerissen. Zunächst hatte ich überlegt, einen Radladen zu suchen und die Schaltung reparieren zu lassen ... dann habe ich mich aber doch entschieden, keine Zeit zu verlieren ... und bin mit zwei Gängen ("Kette rechts" war nun tatsächlich Programm) weiter gefahren. Hinter Köln wurde es dann zäh. Das Kurbeln fiel nicht mehr so leicht ... der Körper wurde zunehmend müder ... der Arsch tat trotz 2 cm Vaseline mehr und mehr weh ... und die paar km nach Leverkusen und Dormagen waren gefühlt 50 km lang. Und die Strecke von Dormagen nach Neuss zog sich dann irgendwie noch länger hin. Hinter Dormagen hatte es dann endlich aufgehört zu regnen. Neuss wollte und wollte nicht näher kommen ... aber irgendwann bin ich dann doch an der Stelle in Neuss vorbei gefahren, an der ich 2013 aufhören musste, weil ich keine Kraft mehr hatte. Kurz hinter dieser Stelle habe ich mir noch einmal eine Ladung Schokolade, ein Eis und Pommes mit Mayo gegönnt.

Dabei habe ich dann den heroischen Entschluss gefasst, dieses Mal bis Duisburg weiter zu fahren. Koste es was es wolle. Ich war zwar müde und abgekämpft ... aber ich spürte, dass ich noch die Kraft für die letzten verschissenen 40 km hatte. Es war dann unbeschreiblich, wieviel Power auf dem letzten Teilstück zwischen Neuss und Krefeld durch Emotionen noch aktiviert wurde. Es war eine reine Triumphfahrt, vergleichbar mit dem letzten Teilstück beim Ötzi vom Timmelsjoch runter nach Sölden. Nur dass ich noch treten musste ... Es war ein überragendes Gefühl, Duisburg näher und näher zu kommen. Hinter den Bayer-Werken in Krefeld-Uerdingen habe ich dann jeden einzelnen Meter ausgekostet.

Um 20:15 Uhr habe ich dann Rumeln erreicht. Was soll ich sagen? Trotz Gegenwind ab Bingen, Regen ab Bonn, nur noch zwei Gängen ab Köln ... lief es fantastisch. Es gab insbesondere zwischen Köln und Neuss verschiedene Phasen, in denen es richtig "dreckig" war ... aber letztendlich bin ich dann doch ohne größere Probleme durchgekommen. Ich war mega glücklich und stolz, diese Strecke bei meinem dritten Versuch endlich geschafft zu haben.

Insgesamt bin ich 438 km mit 2,500 Höhenmetern am Stück geradelt ... und habe dafür incl. Pausen vierundzwanzigeinhalb Stunden benötigt.

Ötztaler Radmarathon 2016

Zwei mal bin ich schon beim Ötzi gestartet, aber noch nie bin ich bei der ersten Verlosung gezogen worden. Und diese Tradition hat sich 2016 fortgesetzt. Aber zum Glück kannte ich einen, der einen kennt, der mir seine Startnummer dann übertragen hat. Bisher bin ich immer alleine gestartet. Dieses Mal wollte ich den Ötzi zusammen mit Matze alias Lance, dem Premium-Spinning-Coach, rocken.

Ende März haben wir mit den Vorbereitungen auf den Ötzi begonnen. Beim letzten Schwarzwald-Training, drei Wochen vor dem Start, fing mein rechtes Knie wieder einmal an zu zicken, laut Arzt eine "Streckblockade". Beim Auftreten höllische Schmerzen ... Kurbeln ging mit überschaubaren Beschwerden. Eine Woche mit entzündungshemmenden Medikamenten und ohne Training halfen leider nicht. Also sind Matze und ich zwei Wochen vor dem Ötzi nach Sölden gefahren, um den ultimativen Belastungstest unmittelbar am Timmelsjoch durchzuziehen: 22 km Aufstieg von der Nordseite ... Südseite runter nach Italien Richtung Sankt Leonhardt ... 8 km rauf auf den Jaufen Pass und wieder runter ... 29 km Aufstieg auf der Südseite des Timmelsjochs ... und wieder zurück nach Sölden. Das Knie habe ich vor allem in den letzten beiden Stunden gespürt, aber es hat gehalten. Danach fiel die Entscheidung für den Start. Und ich hatte nur noch zwei Wochen, um die Entzündung in dem Knie mit Eisbeuteln und Medikamenten (und ohne Training) irgendwie wieder wegzukriegen.

Am 28. August war es dann soweit. Mit sehr, sehr gemischten Gefühlen bin ich um 06:30 zum Start gerollt. Ich war total unsicher, ob und wie lange das Knie wirklich hält. Blöd war, dass Matze und ich uns schon vor dem ersten Anstieg auf den Kühtai-Pass verloren haben. Was wir nicht wussten: nach 127 km am Brennerpass waren wir nur 1 Minute auseinander ... aber haben uns nicht gesehen.

Wie bei den ersten beiden Ötzis bin ich trotz der Knock-Out Vorgaben wieder ohne Tacho und Uhr gefahren. Nach den ersten 19 km Anstieg hatte ich auf dem Kühtai-Pass ein sehr gutes Gefühl. Alles lief planmäßig, das Knie hielt ... und der Himmel war blau. Endlich mal ein Ötzi ohne Regen :-) Ohne Boxenstop bin ich dann sofort runter in Richtung Innsbruck. Und ich hatte mega Glück. Unmittelbar nach der Abfahrt vom Kühtai habe ich eine Gruppe mit etwa 20 Fahrern gefunden und mich dran gehängt. Sensationell ... mit Tempo 35 ging es durch Innsbruck ... und auch der anschließende 39 km lange Anstieg auf den Brenner lief perfekt. In Zweierreihen sind wir förmlich hoch geschossen.

Oben auf der Brenner-Passhöhe habe ich nach 127 km den ersten Boxenstopp gemacht. Flaschen aufgefüllt, getrunken und gegessen und beim ersten Blick auf die Uhrzeit konnte ich es nicht glauben ... 25 Minuten schneller als 2014 ... das gab Spielräume für die Knock-Out Zeit vor dem Timmelsjoch in Sankt Leonhardt. Überhaupt fühlte ich mich richtig gut: Bllauer Himmel, die Sonne schien, das Knie hielt ... und die Belastung nach zwei Pässen war überschaubar. Nach der anschließenden Abfahrt in Richtung Sterzing kam der Jaufen-Pass. Ein richtig "dreckiger" Pass, weil der Anstieg einem keinen einzigen Meter Erholung gönnt. 2012 bin ich dort total abgekackt. Dieses Jahr war es in der Sonne sehr hart ... aber irgendwie habe ich die 16 km weggedrückt und hatte die Passhöhe im Blick.

Die Labestation kurz davor war total überfüllt, also bin ich ohne Anhalten durchgefahren. Eine falsche Entscheidung, wie sich später herausstellte. In meinem Wassersack war noch etwa 1 Liter ... also habe ich auch vor dem Aufstieg auf das Timmelsjoch nicht angehalten, obwohl ich am Vortag eine Tüte mit Schokolade, Cola, Wurst, Bananen etc. hinterlegt hatte. Die ersten 7 km Anstieg auf das Timmelsjoch liefen ordentlich, dann kam das erste Tief. Blöd war, es war etwa 30 Grad heiß ... und meine Flaschen waren ziemlich schnell leer. Aber ich hatte Glück im Unglück: Ein Streckenposten stand mit seinem Motorrad am Straßenrand und trank einen Schluck aus seiner Flasche. Ich fragte ihn, ob ich mal trinken darf ... und er sagte: "Willst lieber was Süßes?" ... und hielt mir einen halben Liter Sprite hin :-)

Oh man wie geil war das denn? Die Sprite hat mich im wahrste Sinne des Wortes gerettet. Mit der neuen Energie habe ich mich dann die nächsten 10 km Anstieg bis zur Labestation Schönau durchgekämpft. Dort habe ich meine Flaschen mit Cola gefüllt und mich mit Bananen, Kuchen, Nüssen und Riegeln gestärkt. Die letzten 10 km Anstieg bis zum Gipfel waren dann hart ... aber da wusste ich bereits, ich werde es definitiv bis zum Gipfel schaffen. Oben auf dem Gipfel auf 2.500 Metern war es angenehm kühl und ich konnte ohne zusätzliche Windjacke direkt durchfahren und runter nach Sölden rollen. 40 Minuten braucht man für die Abfahrt ... und es ist eine emotionale Triumphfahrt. Oben auf dem Timmelsjoch ist klar, der Ötzi ist gerockt. Und selbst die letzten 2 km Anstieg an der Mautstelle sind einem scheiß egal.

Richtig geil ist dann die Durchfahrt durch Sölden, vorbei an der Stelle, wo man morgens auf den Start gewartet hat. Und die Zieldurchfahrt ... wunderbare und unbeschreibliche Emotionen:

Dieses Jahr war ich nach 11:28 Stunden im Ziel. Ich konnte es nicht glauben, 1 Stunde 20 schneller als 2014 bei dem Katastrophenwetter ... und 50 Minuten schneller als 2012 ... new record.

Auf den Fotos im Fotoalbum kannst Du Dir ein paar Impressionen anschauen.

Fotoalbum

AlpenBrevet 2015

Eigentlich wollte ich ja in 2015 das dritte Mal nach 2012 und 2014 wieder beim "Ötzi" starten. Nach zwei verschissenen Regenrennen wollte ich endlich mal eine Abfahrt vom Timmelsjoch zurück nach Sölden in der Abendsonne genießen. Aber leider bin ich nicht gelost worden. Skandal.

Aber zum Glück gibt es ja www.quäldich.de. Ich wusste gar nicht, dass es so viele Alpen-Radmarathons gibt. Und einer ist mir sofort ins Auge gestochen: Der AlpenBrevet mit Start und Ziel in Meiringen in der Schweiz. Die Fahrer können aus drei Routen wählen:

Silber-Tour 132 km, 3 Pässe, 3.875 Höhenmeter (grün) Gold-Tour 172 km, 4 Pässe, 5.294 Höhenmeter (gelb) Platin-Tour 276 km, 5 Pässe, 7.031 Höhenmeter (rot)

Genial ist, dass man sich während des Rennens entscheiden kann, welche Herausforderung man sich antun will. Einfach links abbiegen ... und die Strecke wird kürzer ... und die Höhenmeter weniger ... und die Schmerzen auch :-) Bei der Anmeldung hatte ich natürlich die "Platin-Tour" im Kopf. Aber leider konnte ich mein Trainingsprogramm durch meinen Umzug und den USA-Urlaub nicht so umsetzen wie geplant. Für einen Ultra-Alpen-Marathon fehlten mir vor allem die "long-turns" und die Trainingseinheiten mit mehr als 3.000 Höhenmetern. Und Murphy wollte es, dass ich ausgerechnet die beiden letzten Trainingseinheiten vor dem Wettkampf im Schwarzwald an der Kaltenbronner Steige wegen Dauerregen und Hagel abbrechen musste. Murphy ist ein Arsch. Am Ende siegte bei mir die Vernunft. Und so bin ich am 29.08. mit dem Ziel "Gold-Tour" gestartet. Aber die ist mit Grimsel- (2.165 Meter), Nufenen- (2.478 Meter), Gotthard- (2.106 Meter) und Sustenpass (2.264 Meter) und einer Länge von 172 km auch nicht schlampig:

m Vergleich zum Ötzi sind die Höhenmeter annähernd gleich, dafür ist die Strecke 60 km kürzer. Somit gibt es weniger Möglichkeiten der "aktiven Erholung" auf ebener Strecke. Das Beste war: zum ersten Mal hatte ich bei einem Ultra-Wettkampf Glück mit dem Wetter. Ich konnte es kaum glauben, schon ab Mitte der Woche vor dem Start war klar, dass es ein geiler Sonnentag mit blauem Himmel und über 30 Grad werden wird. Die vier Pässe des Alpen-Brevets kannte ich bis dahin nur von verschiedenen Cabrio-Touren. Und so habe ich mich richtig auf das Rennen gefreut, denn mit dem Rad nimmt man die Umgebung und die Eindrücke viel intensiver wahr und kann das Alpen-Panorama genießen. Die wasserdichten Handschuhe und die Regenjacke konnte ich dieses Mal im Hotel lassen, stattdessen bin ich mit einem 5 Liter Wasser-Rucksack an den Start gegangen, um meine Boxenstopps flexiber gestalten zu können. Der Wasserverbrauch liegt auf Bergtouren bei etwa 2 Litern pro Stunde.

Der Plan war, wie beim Ötzi erst am zweiten Pass nach etwa fünf Stunden Wasser und Nahrung aufzunehmen. Morgens um 06:45 Uhr war es noch schweinekalt und schattig, so dass ich nur wenig Wasser verbraucht habe. Unmittelbar nach dem Start folgte der 26 km lange Aufstieg auf den Grimsel-Pass über die Nordrampe von Innertkirchen durch das Haslital (2.165 Meter/1.540 Höhenmeter). Alles verlief planmäßig ohne Probleme, gewöhnungsbedürftig war aber der Autoverkehr. Im Gegensatz zum Ötzi sind die Straßen beim Alpen-Brevet nicht gesperrt. Bei den Aufstiegen nerven die Abgase und die Überholmanöver der Autos und Wohnmobile ... und bei der Abfahrt ist es durch den Autoverkehr verdammt gefährlich, mit vollem Speed runter zu hämmern.

Nur ein paar km hinter dem Grimsel-Pass begann der Aufstieg zum Nufenen-Pass. Mit 2.478 Metern ist er der höchste innerschweizerische Alpenübergang. Die Westrampe von Ulrichen ist mit 14 km (1.132 Höhenmeter) zwar nur etwa halb so lang wie die vom Grimsel-Pass, durch die hohe Durchschnittssteigung und die Windanfälligkeit ist er dennoch eine Herausforderung. Bis auf einen Zwangsstopp, um den Berggang meiner Gangschaltung neu zu justieren, lief auch beim zweiten Aufstieg alles wie am Schnürchen. Es war ein schönes Gefühl, bereits die Hälfte hinter sich zu haben, denn zwischenzeitlich war es richtig heiß geworden und der Planet brannte. Kurz vor der Südrampe auf den Gotthard-Pass habe ich in Airolo noch einmal alle Wasserflaschen und den Wasserrucksack aufgefüllt und reichlich Cola (nein, keine zero) und Kohlenhydrate zu mir genommen. Und danach kam dann die legendäre 14 km lange Kopfsteinpflaster-Auffahrt durch das Val Tremola rauf auf den Gotthard-Pass (2.106 Meter/993 Höhenmeter).

Alter Schwede, auf diesem Untergrund war der Kraftaufwand spürbar höher, als auf glattem Asphalt. Gleichzeitig knallte die Sonne ohne Ende und es war nur wenig Schatten verfügbar. Das ging ganz schön an die Substanz. Die letzten km mit den nicht enden wollenden Serpentinen waren ziemlich heftig. Und die Frage "Wann kommt denn endlich die verschissene Passhöhe?" habe ich mir nicht nur einmal gestellt. Trotzdem habe ich oben auf dem Pass keinen Boxenstopp eingelegt. Die Abfahrt vom Gotthardt war einfach nur genial. Eine breite Straße, glatter Asphalt, erstaunlicherweise keine Autos ... da konnte ich es richtig laufen lassen. In dem Abschnitt nach der Gotthard-Abfahrt zwischen Andermatt und Wassen war eine Monster-Baustelle. Der Verkehr wurde einspurig über Ampeln durch das Tal geschleust. Die Straßen waren so eng, dass selbst die Radler an den Ampeln stehen bleiben mussten. Das hat unendlich viel Zeit gekostet.

Danach kam der letzte Aufstieg über die Ostrampe auf den Sustenpass. Die Straße zieht sich etwa 18 km langgezogen durch das Tal. Es war total schön, das Bergpanorama mit dem blauen Himmel und der super Fernsicht zu genießen. Weniger angenehm war, dass man jederzeit vor Augen hat, wie weit und vor allem wie hoch man noch fahren muss. Die Sonne knallte wie die Sau in das Tal und es hat verdammt viel Energie gekostet, sich konsequent und mit einem gleichmäßigen Tritt Meter um Meter nach oben zu quälen. Die Anzahl der Fahrer, die sich zwischenzeitlich eine Gehpause oder eine Pause im Schatten unter einem Baum gönnten nahm deutlich zu. Und gegen Ende auf den letzten 3 Kilometern begannen dann die Serpentinen. Da wurde es dann richtig heftig ... aber der Gedanke, dass der letzte Pass bald geschafft ist, setzt unglaubliche Kräfte und Energie frei.

Es war ein geiles Gefühl, als ich dann endlich die Passhöhe erreicht hatte. Danach kam der schönste Teil des Rennens. Eine 30-minütige Abfahrt zurück nach Meiningen in der Abendsonne. Dieses Erlebnis war mir bei den beiden Ötzis leider noch nie vergönnt. Umso mehr habe ich jede Sekunde dieser Triumphfahrt genossen. Der Kopf weiß, das Rennen ist gerockt ... und so kann man die Abfahrt einfach nur genießen. Das war ein unbeschreiblich schönes Gefühl. Nach 10 Stunden und 16 Minuten war ich zurück in Meiningen. Müde und abgekämpft ... aber überglücklich. Es ist erstaunlich, wie schnell der Körper nach so einer Belastung wieder regeneriert. Nach zwei Tellern Nudeln und einer Cola war ich eine halbe Stunde nach der Zieleinfahrt wieder topfit ... und die Quälerei und die Schmerzen waren schon wieder vergessen.

Mein Fazit: Es war wieder einmal ein unvergessliches Erlebnis, meine Grenzen auszuloten. Ich musste erfahren, dass Hitze auf Langstrecken letztendlich genauso zermürbt wie Kälte und Regen. Denn die Aufstiege auf den letzten beiden Pässe in der Sonne und bei über 30 Grad waren echt heftig. Aber: letztendlich bin ich ohne Probleme durchgekommen. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich auch nur Anzeichen eines emotionalen oder physischen Tief oder einen Gedanken anzuhalten. Einen Moment lang war ich ein bisschen enttäuscht über meine Durchschnittsgeschwindigkeit von "nur" 17 km/h, da ich beim Ötzi schon über 20 km/h geschafft habe. Aber beim näheren Nachdenken wurde mir klar, dass der Auto-Verkehr auf den Abfahrten und verschiedene Ampeln an den einspurigen Baustellen Zeit gekostet haben.

race across germany 2015

Nachdem ich mich Anfang März beim AlpenBrevet angemeldet hatte, wollte ich so schnell wie möglich meinen Trainingsplan fest legen. Da ich zum ersten Mal in einem Fitness-Studio überwintert hatte, brauchte ich zunächst eine Standortbestimmung, wo ich trainingsmäßig stehe. Was liegt da näher, als einfach so lange Rad zu fahren, bis es irgendwann nicht mehr geht:

2013 hatte ich es schon einmal probiert, mit dem Rad in 24 Stunden Duisburg zu erreichen. Damals bin ich bis kurz vor Neuss gekommen. Ich wollte es diesem Mal auf jeden Fall weiter schaffen. Gestartet bin ich am 10. April um 20:30 Uhr. Das ätzende Autostraßen-Teilstück der B10 zwischen Zuffenhausen und Schwieberdingen wollte ich dieses Mal vermeiden. Deshalb bin ich zunächst über Münchingen, Hemmingen und Hochdorf nach Enzweihingen gefahren ... und erst dort auf die B10. Ab da war zwar wieder viel LKW-Verkehr, aber auf einer geraden Strecke komme ich mit dem Rad deutlich schneller voran, als im Dunkeln über die Dörfer und mit ständiger Navigiererei. Nach dem Wechsel auf die B35 in Richtung Bruchsal wurde der Verkehr dann endlich weniger ... und bei Einbruch der Nacht war ich dann nahezu alleine unterwegs.

Zwischenzeitlich wurde es scheiße kalt, deshalb habe ich mich gegen 23 Uhr beim Mc. Donalds in Bretten umgezogen:

Gegen 0:30 Uhr habe ich dann den Rhein bei Speyer erreicht. Obwohl es ein kleiner Umweg war, musste ich als gebürtiger Rheinhausener (bei Duisburg) selbstverständlich vor der Rheinüberquerung noch durch Rheinhausen (bei Karlsruhe) fahren. Scheiße gelaufen, in Speyer ist mir am Hinterrad eine Speiche gebrochen. Die "Acht" war so mächtig, dass ich die hintere Bremse aushängen musste, um weiter fahren zu können. Konditionell lief es dann zwischen Speyer und Worms wie am Schnürchen. Eigentlich wollte ich zwischen Speyer und Köln auf der B9 fahren, um Tempo zu machen. Aber der Plan ging aber leider nicht auf, denn auf den autobahnähnlichen Autostraßen-Teilstücken (wie z.B. zwischen Worms und Mainz oder zwischen Mainz und Bingen) ist Radfahren verboten. Und die ständige Navigiererei auf den Nebenstraßen im Dunkeln mit Google Maps kostet viel Zeit und man kommt einfach nicht vernünftig vorwärts.

Bis Mainz hatte ich dann fast 200 km hinter mir und es lief unerwartet gut. Kurz vor Bingen kam dann mein erstes Tief. Und das wurde ich dann auch die folgenden 45 km auch nicht mehr los. Erst nach dem Frühstück in Bacharach kam ich wieder einigermaßen in den Tritt. Die Fahrt durch das Rheintal lief dann wieder relativ problemlos. Nach einem Stop an einer Apotheke legte ich mir eine 1 cm Vaseline Schicht auf ... danach ließen die Schmerzen an meinem Hintern wieder nach. Auf dem weg nach Koblenz hatte noch erstaunlich viel power. Dort brauchte ich unbedingt einen Radladen mit Werkstatt, um meine gebrochene Speiche reparieren zu lassen. Thats not easy an einem Samstag, schon gar nicht mit Cannondale Spezialspeichen. Aber ich hatte echt Glück. Google Maps hat mich zufällig zu http://www.radsport-regenhardt.de geführt ... und die Mechaniker in der Werkstatt haben mir in 20 Minuten die Speiche getauscht und die Monster-Acht repariert. Thumbs up! Geiler Laden. Auf jeden Fall sehr zu empfehlen.

In Koblenz habe ich dann noch zwei BigMäcs mit Pommes eingeatmet und mir eine echte Cola gegönnt ... danach ging es weiter. Ich konnte es kaum glauben, aber auch das nächste Etappenziel Bonn habe ich ohne Probleme erreicht. Zwischen Bonn und Köln lief es dann wieder ziemlich zäh. Das ätzende Industriegelände in Wesseling wollte und wollte nicht am Horizont erscheinen. Danach dann weiter Richtung Köln. Um Zeit zu sparen fuhr ich nicht am Rhein entlang, sondern "jraaduss" auf der Hauptstraße. In Köln habe ich dann in einem Supermarkt ein paar Leckereien (Rollmops, Kinder-Schokolade, Mettwurst) und ein PowerBar zu mir genommen. Zwischenzeitlich hatte es angefangen, zu regnen. Danach ging's weiter Richtung Neuss. Als ich an dem Punkt vorbei gefahren bin, wo mir bei der Tour 2013 die Kraft ausgegangen ist und ich aufhören musste ... das war schon ein besonderes Gefühl. Damit hatte ich mein Hauptziel erreicht.

In Neuss nahm das Schicksal dann seinen Lauf. Der Plan war eigentlich, über Meerbusch links ab nach Krefeld ... um dann irgendwie so nah wie möglich an Rumeln zu meiner mum heran zu kommen. Aber ich habe diese verschissene Abzweigung bei Regen und im Dunkeln nicht gefunden. Mittlerweile schiffte es wie aus Eimern ... Navigieren war mit einem nassem Display unmöglich ... die Kräfte ließen spürbar nach ... und so eierte ich gefühlt eine halbe Stunde irgendwo im Neusser Hafengebiet rum. Der einzige Wegweiser, den ich irgendwie einordnen konnte ... war Düsseldorf. Und das war leider die falsche Entscheidung. Auf dem Weg nach Düsseldorf hatte ich mehr Ampeln und Stopps wie in den gesamten 23 Stunden davor. Zurück wollte ich auch nicht mehr, also habe ich mich entschlossen, zum Düsseldorfer Bahnhof zu fahren, um von dort mit dem Zug nach Duisburg zu fahren. Keine Ahnung wie oft ich mich auf dem Weg zum Hauptbahnhof verfahren habe ... immer wieder anhalten und nach dem Weg fragen ... und immer wieder umdrehen.

Fuck ... so habe ich am Ende der Tour viel zu viel Zeit für ein paar Kilometer verratzt. Ich war jedenfalls verdammt bockig, als ich dann nach etwa 24 Stunden am Düsseldorfer Hauptbahnhof angekommen bin. In der Zeit, die ich von Neuss nach Düsseldorf gebraucht habe, wäre ich sicher auch nach Krefeld gekommen ...und wer weiß ... vielleicht hätte ich dann sogar noch den Weg nach Rumeln geschafft. Wie auch immer ... erst im warmen Zug habe ich dann realisiert, dass ich eigentlich super zufrieden mit meiner Leistung sein konnte. Ich bin ohne größere Probleme durchgekommen und bin mindestens 25 km weiter als 2013 gekommen!

Und wer weiß, irgendwann schaffe ich es ja vielleicht auch bis Duisburg.

Ötztaler Radmarathon 2014

Der Ötztaler Rad-Marathon gehört mit einer Distanz von 235 km und 5.500 Höhenmetern über 4 Pässe (Kühtai, Brenner, Jaufen-Pass und Timmelsjoch) zu einer der schwersten Eintages-Radrennen:

Oder du schaust das Streckenprofil von oben:

2012 habe ich den Ötzi bei meinem ersten Start in 12:19 Stunden beendet. Ich war zwar völlig am Arsch, bin aber letztendlich ohne größere Probleme oder einen Gedanken ans Aufgeben durchgekommen. Je öfter ich mir dann in den Monaten danach das Höhenprofil vom Ötzi angeschaut habe, desto weniger konnte ich glauben, dass ich die insgesamt 100 km langen Bergauf-Strecken tatsächlich mit meinen bescheidenen Trainingszeiten gepackt habe. Aber irgendwann war dann klar ... natürlich melde ich mich im nächsten Jahr wieder an und probiere es wieder :-) 2013 wurde ich leider nicht gelost ... aber 2014 hatte ich Glück (ich wurde oft gefragt, wieso "Glück"?) und wurde tatsächlich gezogen:

eMail vom 07.03.2014: Ötztaler Radmarathon 2014 ... und Du bist dabei ! Hallo Uwe! Dein Traum kann am Sonntag, den 31 August 2014 in Erfüllung gehen ... bei der 1. Ziehung wurde Dir einer der 4000 Startplätze zugelost.

Ab März habe ich dann begonnen, mein Training zu intensivieren. Die Weinberge in Uhlbach und Buoch sind mir dabei ganz besonders ans Herz gewachsen. Als Highlights kamen dann im Juli zwei 220 km Belastungs-Touren in den Schwarzwald (eine bei 30 Grad und eine bei 14 Grad im Dauerregen) ... und zum Abschluss kam im August noch eine Quäl-Dich-Session an der Ochsenwanger Steige dazu. Ende August 2014 hatte ich dann etwa 30 Stunden mehr Trainingseinheiten absolviert als 2012. Dennoch hatte ich "gefühlt" deutlich weniger Power. Wie 2012 war auch 2014 in der Woche vor dem Ötzi die Wettervorhersage meine größte Sorge. Zunächst war eine kühle, aber trockene Wetterlage angekündigt. Mit jedem Tag bis zum Ötzi wurden dann die Prognosen zunehmend schlechter. Am Samstag war dann klar: Es wird lange und heftige Regenfälle geben! Echt ne super Sache.

Auf der Fahrerbesprechung am Abend vor dem Ötzi wartete jeder Fahrer eigentlich nur auf den Vortrag der Meteorologin. Die begann ihre Rede mit folgenden Worten: "Zuerst die gute Nachricht ... es wird nicht schneien". Danach schilderte sie in allen Einzelheiten das Desaster mit der Regenfront vom Nordpol. Per SMS ging dann am Abend noch folgende Nachricht ein:

Wetterprognose Sonntag: ab Mittags ist mit starkem Regen und Kälte zu rechnen Das Organisationskomitee bittet um entsprechende Bekleidung. Alles Gute! Zum Glück hatte ich mir am Samstag auf der Messe vorsorglich noch wasserdichte Handschuhe und neue Schuh-Gamaschen geleistet. Beim Start am Sonntag um 07:00 Uhr war es zwar noch trocken, aber schon auf den letzten Kilometern vom Kühtai-Pass fing es an zu regnen. Auf der Passhöhe musste ich bereits Regensachen anziehen. Bei der Talabfahrt goss es dann in Strömen. Keine Sicht, nasse Straßen, die eingeschränkte Bremswirkung bei Nässe ... Speed war unter diesen Rahmenbedingungen einfach nicht möglich.

Der Weg nach Innsbruck und der 40 km lange Aufstieg auf den Brenner funktioniert optimal nur in einer Gruppe mit Windschattenfahren. 2012 hatte ich das Glück, unmittelbar nach der Abfahrt eine Gruppe zu erwischen. Keine Ahnung warum, 2014 war keine Sau weit und breit in Sicht ... und ich musste fast alleine im Regen nach Innsbruck fahren.Auch beim Aufstieg auf den Brenner hat sich leider keine homogene Gruppe mit gleichem Rhythmus gefunden. Das hat letztendlich viel Zeit und Nerven gekostet ... und so hatte ich mein erstes emotionales Tief bereits nach der Hälfte vom Brenneraufstieg in Matrei. Der Weg vom Kühtai zum Brenneraufstieg war viel zu langsam, der Aufstieg auf den Brenner deutlich schwerer ... und das zweimalige Umziehen und der Regen nervte gewaltig. Auf dem Brennerpass hatte ich dann nach 127 km einen Rückstand von 10 Minuten gegenüber 2012, obwohl ich auf dem Kühtai noch 5 Minuten vorne lag. Scheiße gelaufen.

Mittlerweile hatte es sich voll eingeregnet. Dadurch war auch bei der zweiten Talabfahrt vom Brenner auf nasser Straße kein Speed möglich war. Vor dem Jaufen-Pass hatte ich im Vorfeld den größten Bammel, weil ich hier in 2012 meine größten Schwierigkeiten hatte. Ich konnte es kaum glauben, aber dieses Mal lief es richtig gut und was noch viel wichtiger war ... ich konnte mein emotionales "Brenner Tief" überwinden. Aber: scheiße gelaufen, dass ich bei der Brenner-Abfahrt meine nagelneuen wasserdichten Handschuhe verloren habe. So musste ich auf dem Jaufen-Pass meine Ersatz-Handschuhe aus dem hinterlegten Rucksack holen. Das hat leider sehr viel Zeit gekostet, da die Helferin den Beutel mit meiner Startnummer zunächst nicht gefunden hat. Und während ich auf meine Ersatz-Handschuhe wartete ... überholte mich der Schlusswagen mit lauter Sirene. 2012 wäre ich an dieser Stelle bereits aus dem Rennen gewesen. Zwischenzeitlich hat aber jeder Fahrer die Möglichkeit, sich wieder zurück ins Rennen zu fahren. Trotzdem ein scheiß Gefühl.

In Sankt Leonhardt hatte ich mir vor dem Aufstieg auf das Timmlesjoch vorsorglich eine Tüte mit Bananen, Cola, Schokolade, Salami und sonstigen Leckereien hinterlegt. Das gab noch einmal neue Power. Blöd war, dass es zwischenzeitlich wie aus Eimern goss. Der Regen zermürbte mit jedem Kilometer mehr und mehr ... und mit jedem Höhenmeter wurde es kälter und windiger. Mir fehlen echt die Worte, um meinen Zustand auf den letzten Kilometern vom Timmelsjoch zu beschreiben. Ich war komplett nass und durchgefroren, der Regen wollte nicht aufhören und dazu der eiskalte Wind. Keine Ahnung wie ich es geschafft habe, aber nach 03:24 war ich dann endlich oben auf 2.509 Metern.

Normalerweise sind die 25 km bergab zurück ins Ziel nach Sölden für jeden Fahrer eine Triumphfahrt. Der letzte und schwerste Pass ist geschafft ... und hier steht das Schild mit den Worten "Da hast Du Deinen Traum"! Nicht so bei Regen, Wind, Kälte und Nebel:

Ich konnte nicht schnell fahren, da mir der kalte Regen förmlich in die Augen "hagelte". Und ich hatte so kalte Hände, dass ich kaum bremsen konnte. Etwa 0 Grad ... Dauerregen ... ich wollte einfach nur noch runter. Im Ziel hatte ich tatsächlich Schüttelfrost ... so kalt war mir. Emotional war ich überglücklich, den Ötzi unter diesen Bedingungen tatsächlich durchgestanden zu haben, aber genießen konnte ich diesen Triumpf erst nach einer heißen Dusche. Dieses Rennen war der härteste Wettkampf meines Lebens ... aber ein unbeschreibliches Erlebnis, dass ich nie vergessen werde. Auf den Fotos im Fotoalbum kannst Du Dir ein paar Impressionen anschauen.

Letztendlich hat sich wieder einmal einer meiner Lieblingssprüche bewahrheitet: "But it ain't how hard you hit. It's about how hard you can get hit and keep moving forward." (Rocky Balboa)

race across germany 2013

Sehr gerne wäre ich auch 2013 beim Ötztaler Radmarathon gestartet, doch leider wurde ich bei den beiden Verlosungen nicht gezogen. Skandal. Seit vielen Jahren ist es gute Tradition, mir in jedem Jahr irgendeinen Scheiß auszudenken und mich einer neuen sportlichen Herausforderung zu stellen. Schließlich ist Ausdauersport meine große Leidenschaft.

Und dieses Mal musste ich auch nicht lange nachdenken. Für den Ötzi habe ich 2012 insgesamt 12:19 Stunden gebraucht. Und natürlich frage ich mich seit der Zieleinfahrt, was eigentlich darüber hinaus noch möglich ist. Wie lange kann ich eigentlich Radfahren? Und wie viele km schaffe ich ohne Berge? Und wie fühlt es sich an, wenn ich nicht müde, sondern am Ende bin? Das wollte ich wissen ... und so kam die Idee auf, mit dem Rad in 24 Stunden von Stuttgart nach Duisburg zu fahren.

Ostern hatte ich es auf der Tour nach Amsterdam schon mal probiert. Da bin ich aber wegen der Eiseskälte und dem Gegenwind nur etwa bis 35 km hinter Koblenz gekommen. Also neuer Versuch. Am 19. Juli um 0:00 Uhr ging's los. Nach der Neckarüberquerung ging's zuerst auf der B10 in Richtung Schwieberdingen (die autobahnähnlich ausgebauten Teilstrecken sind echt scheiße für Radler), danach bei Illingen auf die B35 in Richtung Bretten. Dort gab's um 03:00 Uhr bei Mc Donalds erst einmal eine "echte" Cola für den Zuckerspiegel. Anschließend ging's weiter nach Bruchsal. Und bevor ich danach bei Speyer den Rhein überquert habe, musste ich wegen der Emotionen einen kleinen Umweg über Rheinhausen (wegen meiner Heimatstadt Rheinhausen bei Duisburg) fahren.

Die Fahrt durch die Nacht verlief reibungslos. Trotzdem war ich irgendwie froh, dass ich nach der Rheinüberquerung endlich wieder bei Tageslicht fahren konnte. Die nächste Etappe bis Ludwigshafen ging vorbei wie im Flug. Dort konnte ich an einer Bäckerei dem Geruch nicht mehr widerstehen und habe mir zwei fette Wurst-/Käsebrötchen, einen heißen Kaffe, eine Cola und ein KinderCountry zum Frühstück gegönnt. Danach ging's dann am Rhein entlang in Richtung Mainz. Je länger ich unterwegs war, desto mehr nahm der Wind spürbar zu. Auf dem Weg von Mainz nach Bingen habe mich genau wie Ostern wieder total verfahren, weil mir jemand den falschen Weg gezeigt hat. Insgesamt bin ich mindestens 30 Minuten durch Mainz gegurkt, habe kostbare Zeit verloren und viel unnötige Energie an zwei steilen Anstiegen versemmelt. Aber dafür weiß ich jetzt, wo die Uni und das Stadion vom FSV Mainz liegen.

Im 80 km langen Rheintal zwischen Bingen und Koblenz wurde es immer heißer, die Sonne brannte, es gab kaum Schatten, die Kräfte ließen Stunde um Stunde nach ... und ich war stundenlang gnadenlos dem Wind ausgesetzt:

Pro Stunde habe ich locker eineinhalb Liter Wasser verbraucht ... und in der Nähe von Boppard musste ich sogar in den Rhein springen, um meinen Körper irgendwie abzukühlen. Legendär auch das Mittagessen danach: Bifi, Puddingteilchen, Eis-Konfekt, Bananen und eine Dose Cola. Lecker. Die 100 km lange Strecke zwischen Koblenz und Köln wurde dann so richtig dreckig. Mittlerweile hatte ich schon 18 Stunden in den Knochen und habe mindestens 10 Stunden gegen den verschissenen Wind angekämpft. Auf den letzten 30 km vor Köln (gegen 19 Uhr) gab es dann Phasen, in denen ich 5 bis 10 mal getreten habe ... um dann kurz zu rollen, um mich für ein paar Sekunden zu erholen. Es hat ganz schön Kraft gekostet, Köln irgendwie noch zu erreichen. In den Rhein-Promenaden habe ich mir dann zwei Crêpes mit Sahne, Schokolade, Pommes und Cola gegönnt und kam danach wieder einigermaßen zu Kräften.

An dieser Stelle war aber bereits klar, dass ich Duisburg in den nächsten dreieinhalb Stunden bis 0:00 Uhr nicht mehr erreichen konnte. Trotzdem wollte ich mich noch ein allerletztes Mal aufraffen ... und noch einmal alles aus meinem Körper rausholen. Letztendlich habe ich dann noch etwa 40 km bis Neuss geschafft. Erstaunlicherweise hatte ich hinter Dormagen sogar noch einmal ein kleines Hoch. Etwa 10 Minuten schaffte ich noch einmal etwa 25 km/h. Danach ließen dann die Kräfte signifikant nach ... und irgendwann ging dann nix mehr.

Gegen 23 Uhr endete dann nach ca. 420 km in Neuss meine um Mitternacht begonnene Herausforderung. Für Duisburg hat's zwar (noch) nicht gereicht ... aber mit dem Ergebnis konnte ich wunderbar leben. Ich war hoch zufrieden und überhaupt nicht enttäuscht. Der Wettkampf war der längste ever ... fast doppelt so lang wie der Ötzi ... und ich war einfach nur stolz und froh, dass Mensch und Maschine gehalten haben.

Mein Fazit? Wieder einmal unbeschreibliches Erlebnis, dass ich nie vergessen werde. Letztendlich hat sich wieder einmal einer meiner Lieblingssprüche bewahrheitet: „You're testing your limits, you`ll find out a lot about yourself."

Ötztaler Radmarathon 2012

Der Ötztaler Rad-Marathon geht über eine Distanz von insgesamt 235 Kilometern. Dabei müssen insgesamt vier Pässe mit 5.500 Höhenmetern und etwa 100 km Bergauf-Strecke überwunden werden. Tja, wie kommt man eigentlich dazu, sich als "durchschnittlicher" Sportler bei einem der härtesten Rad-Marathons in den Alpen anzumelden?

Eigentlich ganz einfach: Ich war auf dem Rückweg von einer Motorradtour vom Gardasee und fuhr über das Timmelsjoch ... zufällig am Tag des Ötztal Rad-Marathons 2011. Unzählige Fahrradfahrer quälten sich den 29km langen Anstieg hoch. Während mein Kumpel dachte "oh man, die sind ja total bescheuert" ... waren meine Gedanken: "ja wie geil ist das denn?"

Zufällig habe ich dann mit drei Finishern im Hotel zu Abend gegessen ... und ich war mächtig beeindruckt von dieser Leistung. Danach war klar: 2012 will ich auch dabei sein. Es ist nicht so einfach, beim Ötzi eine Startnummer zu bekommen. Es gibt nur etwa 4.500 Startplätze ... und 19.000 Anmeldungen. Anfang März habe ich zunächst eine eMail mit einer Absage bekommen. Danach hatte ich das Projekt dann eigentlich schon abgeschrieben ... aber Murphy wollte es so, dass ich bei der Nachverlosung noch gezogen wurde. YES!

Trotzdem irgendwie scheiße gelaufen, weil ich so erst 2 Monate später mit dem "Special-Ötzi-Training" begonnen habe. Meine körperliche Verfassung war zwar durch mein normales Training am Kappelberg nicht schlampig, dennoch musste ich die Intensität von meinem Trainingsplan von nun an deutlich erhöhen! Viele Ötzi-Teilnehmer gehen mit 10.000 Trainingskilometern und mehr an den Start ... das war für mich in den wenigen verbleibenden Wochen mit meinen Nacht- und Wochenendtrainings nicht zu schaffen. Aber ich wusste von meinem Triathlon in 2011, dass fehlende long-turns durchaus mit Kappelberg-Höhentraining kompensiert werden können.

Zwischen Mai und August habe ich dann 56 Trainingseinheiten mit insgesamt 3.500 km absolviert, darunter waren 7 Schweinetrainings mit long-turns und verschärften Höhenmetern. Und Buoch mit der 3,6 km langen Steige ist mir in dieser Zeit so richtig ans Herz gewachsen. Logistisch war in dieser Zeit jede Menge zu koordinieren. Nehme ich einen Trinkrucksack oder doch Wasserflaschen? Setze ich wie viele andere Ausdauersportler auf Carboloading, um meine Glykogenspeicher volles Rohr aufzufüllen? Wieviel Nahrung brauche ich überhaupt bei einem Rennen mit mindestens 12 Stunden ... und was nehme ich noch zusätzlich zu den Kohlenhydraten und Mineralien mit? Kriege ich noch einen Termin bei Doktor Fuentes in Sachen Blutdoping? Und brauche ich noch eine spezielle Berg-Übersetzung am Rad? Bis dahin hatte es mich nie interessiert, wie viele Zähne meine Ritzel haben. Nach dem Ausgoogeln war ich dann schlauer. Vorne hatte ich schon die richtige Kompaktkurbel mit 50 und 34 Zähnen (und keine 3-Blatt "Rentnerkurbel" [wie Sascha :-)]) ... aber hinten musste ich mir noch ein 28er drauf montieren lassen.

Scheiße gelaufen, dass ich am 06. Juli mitten in der harten Phase des Trainings noch einen schweren Unfall mit dem Rad hatte. Den Aufprall auf das Auto habe ich zwar ohne größere Blessuren überlebt ... allerdings war es zu gefährlich, noch mit meinem vertrauten Carver Triathlon-Rad mit der Carbon-Gabel beim Ötzi an den Start zu gehen. Also musste ich mir kurzfristig noch ein neues Rad zulegen ... und habe mich für ein Cannondale Cad10 entschieden. Ich wollte unbedingt wieder ein weißes Rad haben ("white nigga II").

Ich war verdammt aufgeregt, als ich zwei Tage vor dem Rennen in Sölden eincheckte. Unbeschreiblich die Atmosphäre, wenn tausende Radfahrer den kleinen Ort bevölkern. Es war auch sehr beeindruckend, diese vielen durchtrainierten Sportler auf der Messe, der Spaghetti-Party und beim Training zu beobachten. Da wurde ich ab und zu schon ein bisschen nachdenklich und es kam der eine oder andere Zweifel auf, ob ich das wirklich packe. Die Wettervorhersage war ein einziges Desaster ... noch einen Tag vor dem Rennen haben alle Wetter-Apps, Videotexte und Wettervorhersagen Dauerregen angesagt. Bei meinem Triathlon 2011 hatte ich 6 Stunden Dauerregen ... auf 12 Stunden hatte ich nun wirklich keinen Bock, zumal drei von vier Pässen die 2.000 Meter-Höhe überschreiten.

Trotzdem war ich dann froh, als es dann endlich los ging. Mit sehr großem Respekt (Angst?) bin ich von meinem Hotel zum Start gerollt, vorbei an dem Transparent "Hier beginnt Dein Traum":

Die Zeitvorgaben waren für mein Leistungspotenzial verdammt anspruchsvoll. Ich hatte keine Angst vor dem Besenwagen, sondern vor dem Schlusswagen! Wenn der einen überholt, ist man raus aus dem Rennen und muss die Startnummer und den Chip abgeben. Ich hatte mir das Rennen gedanklich in vier Teilstrecken (die vier Passhöhen) aufgeteilt. Mein Plan war, am Kühtai keine Pause zum Essen einzulegen, um am Ende ein bisschen mehr Puffer zu haben. Um 06:45 Uhr ging es dann endlich los. Die ersten 32 km bis Ötz habe ich vor lauter Aufregung gar nicht richtig wahrgenommen. Und schneller als erwartet stand ich dann an dem Kreisverkehr vor dem Kühtai-Pass: 19 km Aufstieg mit 1.200 Höhenmetern. Bei meinem Trainingswochenende im Juli bin ich diesen Pass nach sechs Stunden Training gefahren ... und voll abgekackt. Dieses Mal klappte alles hervorragend, auch die 18% Steige kurz vor der Passhöhe.

Oben auf dem Gipfel habe ich planmäßig nur angehalten, um die Regenjacke und die langen Handschuhe anzuziehen. Und schon ging es weiter in Richtung Innsbruck. Bei der Abfahrt hatte ich 70 bis 80 km/h drauf ... unfassbar mit welcher Geschwindigkeit ich dabei noch überholt wurde. Kurz vor Innsbruck habe ich den Tipp von einem erfahrenen Ötztaler befolgt ... und mich an eine Gruppe von etwa 30 Fahrern gehängt. Ein unglaubliches Feeling, mit Tempo 40 auf der geraden Strecke im Windschatten durch Innsbruck zu fahren. Der Aufstieg zum Brenner Pass ist zwar 39 km lang, allerdings werden dabei nur etwa 780 Höhenmeter bewältigt. In der Gruppe hatten wir bergauf teilweise Tempo 30 drauf ... das hätte ich vorher nie für möglich gehalten. Etwa 5 km vor der Passhöhe habe ich die Gruppe dann ziehen lassen, weil ich Angst hatte, dass mir hinten raus noch die Kräfte ausgehen. Oben auf dem Brenner war ich um 12:05 Uhr, eine halbe Stunde vor der ersten Deadline. An der Labestation habe ich quick und dirty eine Suppe gegessen, meine Flaschen aufgefüllt ... und mir aus Zeitgründen noch drei Käsebrote mit auf den Weg genommen.

Die Abfahrt bis nach Sterzing am Jaufenpass verging wie im Flug, obwohl ich nicht in einer Gruppe gefahren bin. Der 16 km lange Aufstieg zum Jaufenpass mit 1.130 Höhenmetern war für mich persönlich eine Schlüsselstelle. Ich wusste ... wenn ich den packe, dann kriege ich das verschissene Timmelsjoch auch noch hin. So war der jedenfalls Plan. Die ersten 10 km liefen hervorragend ... hinten raus ertappte ich mich ein paar mal dabei, dass ich an den Kehren schon mehr Höhenmeter erwartet habe, als tatsächlich auf den Schildern drauf stand. Kurz vor der Passhöhe kommen beim Jaufenpass mehrere "dreckige" steile Kehren. Mittlerweile hatte es stärker angefangen zu regnen, es war schweinekalt ... und ich war froh, dass diese Labestation noch vor den Kehren und der Passhöhe lag. Eine heiße Suppe, eine Flasche Isodrink ... dazu zwei Bananen und einen Kuchen in die Hand ... und schon ging es die letzten paar hundert Meter bis zum Gipfel. Dort war ich um 14:32 Uhr, mein Puffer zum Schlusswagen hatte sich durch das Essen auf 8 Minuten reduziert. Die Straßen auf der Abfahrt waren in einem sehr schlechten Zustand, außerdem regnete es wie Sau und ich habe tierisch gefroren ... meine Hände waren so kalt, dass ich große Schwierigkeiten hatte, zu bremsen. Das war für mich die schwierigste Phase im Rennen ... und St. Leonhardt wollte und wollte einfach nicht kommen.

Und dann stand ich doch endlich an der Stelle ... auf die ich mich die ganzen Monate lang emotional vorbereitet habe. Die Auffahrt zum Timmelsjoch. Was ich nicht wusste (ich hatte ja keinen Tacho und keine Uhr) ... es war 15:14 Uhr und die Deadline war 15:15 Uhr ... perfektes Timing. Das Timmelsjoch hat einen 29 km langen Aufstieg mit 1.759 Höhenmetern. Für viele Fahrer ist dieser letzte und schwerste Pass die Hölle. Keine Ahnung warum, aber ich wusste schon auf den ersten Metern, dass ich es packen werde! Obwohl ich schon 180 km in den Beinen hatte ... mit dem festen Glauben, es zu schaffen hat es in dieser Phase sogar richtig Spaß gemacht. Ein gutes Gefühl, andere Fahrer zu überholen, der MP3-Player lief auf voller Lautstärke und phasenweise kam sogar die Sonne durch. Selbst der sehr starke Wind und die leer gefressene Labestation Schönau hat mich nicht wirklich gestört. Einen Liter Cola (keine light :-) und zwei Käsebrote habe ich noch ergattern könne ... und für alle Fälle hatte ich ja noch ein paar eigene Riegel und Powerbars dabei. Der schönste Moment war dann der, als ich die letzte Kehre kurz vor dem Tunnel nach Österreich geschafft hatte:

In diesem Moment haben sich alle Emotionen in einem einzigen Moment entladen. Die Passhöhe auf 2.507 Meter habe ich um 18:22 Uhr erreicht ... eine Stunde und 8 Minuten vor der Deadline. Ich hatte also viel Zeit gut gemacht. Für die Strecke von St. Leonhardt auf das Timmelsjoch (31,4 km insgesamt, davon 29 km bergauf) habe ich incl. dem Stopp bei der Labestation Schönau insgesamt 03:08 Stunden gebraucht. Für meine Verhältnisse sensationell, denn bei dem Training im Juli habe mit dem Timmelsjoch begonnen und 02:50 Stunden benötigt. Schade nur, dass oben auf dem Pass das bekannte Transparent "Hier hast Du Deinen Traum" wegen dem Sturm nicht aufgehängt war. An dieser Stelle hatte ich 209 km geschafft. Bis auf einen kleinen 2 km Anstieg zur Mautstelle geht es von hier bis Sölden nur noch bergab. Mir war zwar immer noch schweinekalt ... aber diese 29 km waren eine stille emotionale Triumphfahrt.

Nach 12:18.45 Stunden war ich war ich dann um 19:14 Uhr im Ziel! Unglaublich ... 235 km insgesamt ... 100 km bergauf über vier Pässe mit 5.500 Höhenmetern ... und trotzdem eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 19,329 km/h. Da fällt es sehr schwer, die richtigen Worte für dieses Gefühl im Ziel zu finden. Ich habe 10 Marathons, ein paar Halbmarathons und einen Triathlon beendet ... dieser Wettkampf war der schwerste von allen und dieser Zieleinlauf war etwas ganz Besonderes. Einzigartig .. und irgendwie eine stille innere Genugtuung ... ich hatte etwas geschafft, was am Anfang fast unmöglich erschien.

Auf den Fotos im Fotoalbum kannst Du Dir ein paar Impressionen anschauen.

Mein Fazit? Ein unbeschreibliches Erlebnis, das ich nie vergessen werde. Und letztendlich hat sich wieder einmal einer meiner Lieblingssprüche bewahrheitet: „to get something you never had ... you have to do something you never did!"

Allgäu Triathon 2011

Tja, wie kommt man eigentlich dazu, sich mit Arthrose im Stadium 4 bei einem Triathlon anzumelden? Its realy simple. Genau genommen, weil mir ein Sportsfreund im Fitness-Studio mit seinen Erzählungen tierisch auf den Sack gegangen ist. Und da gibt es bei Männern nur eines: nicht nachdenken, sondern anmelden, Hotel buchen ... und sich der Herausforderung stellen. Später kann man dann immer noch nachlesen, was einen so alles erwartet. So geschehen im Dezember 2010.

Hätte ich vor der Anmeldung die Homepage des Immenstadt-Triathlons ausgegoogelt, hätte ich gewusst, dass dieser zu den schwersten in der Halbdistanz (2km Schwimmen, 80 km Fahrrad und 20 km Laufen) zählt. Vor allem wegen des Höhenprofils der Radstrecke mit über 1.200 Höhenmetern:

Wie auch immer, im Februar 2011 habe ich mit dem Training für das Projekt Triathlon begonnen. Da ich nicht kraulen konnte, war meine Strategie zunächst, die 2 km Schwimmen irgendwie mit Brustschwimmen hin zu kriegen und mich aufs Radfahren und Laufen zu fokussieren. Scheiße gelaufen, dass in Immenstadt beim Schwimmen ein Zeitlimit von max. 55 Minuten für die 2 km im großen Alpsee gesetzt ist! Ansonsten ist man raus aus dem Wettkampf! Mein erster Schwimmtest über 2 km Brustschwimmen lag bei 01:02 Stunden, damit war klar, ich musste schneller werden und kraulen lernen. Und ich hasse schwimmen ... und vor allem hasse ich kaltes Wasser. Aber zum Glück gibts ja tausend YouTube-Videos "Wie lerne ich kraulen?" und den "Pull-Boy" (thanx Micha für den Tipp). Parallel dazu Krafttraining mit der Hantel, um Power fürs Kraulen zu kriegen ... und meine Beine beim Schwimmen möglichst viel zu entlasten.

Das Fahrrad-Training habe ich intensiviert ... und ab sofort ging es mit dem Rad nur noch in die Weinberge. Vier mal 2 Stunden Training pro Woche hören sich für einen Normalsportler vielleicht viel an ... ein amnitionierter Triathlet kann über dieses Trainingspensum nur müde lächeln. Am 23. Juli 2011 gings endlich los. Die Rahmenbedingungen an diesem Wochenende konnten schlechter nicht sein. Der ganze Wettkampf im fuckigen Dauerregen. Nachdem ich das Fahrrad und die drei Wechselbeutel in der Startzone abgegeben hatte, bin ich mit sehr gemischten Gefühlen zum Schwimmstart gegangen. Der Alpsee hatte nur 15 Grad, die Strömung war heftig (komisch, im Freibad war die Oberfläche total ohne Wellen), das drohende Zeitlimit mit 55 Minuten ... und dazu die Ungewissheit, gleichzeitig mit 500 Schwimmern los zu kraulen.

Die ersten 200 Meter nach dem Start waren tatsächlich eine einzige Katastrophe. Permanente Behinderungen durch Tritte und Schläge von anderen Schwimmern, dazu kreuzten sich dauernd die Wege ... und ich musste oft anhalten, um mich zu orientieren und die Wendebojen anzupeilen. Außerdem führten die hohen Wellen dazu, dass ich mich oft tierisch verschluckt habe. Erst auf den letzten 800 Metern nach der zweiten Wendeboje habe ich meinen Rhythmus aus dem Freibad gefunden. Gefühlmäßig empfand ich die Zeit vor allem wegen der vielen kurzen Unterbrechungen während des Schwimmens als total "schlecht" ... umso überraschter war ich, als ich nach 47 Minuten aus dem Wasser lief! Neuer persönlicher Rekord, so schnell wie noch nie zuvor :-)

Etwa hundert Meter nach dem Wasserausgang lagen die Kleidersäcke ... leider im Freien. Scheiße gelaufen, denn die Rad-Klamotten waren schon nass. Ich habe echt zehn Minuten gebraucht, bis ich umgezogen war und auf Rad steigen konnte. Es hat so geschifft, dass ich sogar die schwulen Gamaschen (thanx Micha für den Tipp) drüber gezogen habe. Ich hatte gerade meine erste Banane auf, da kam schon der berüchtigte Kalvarienberg mit einer Steigung von 18%. Kurz, aber heftig. Viel mehr Respekt hatte ich vor dem Anstieg von Niedersonthofen nach Missen. Den bin ich am Vorabend mit dem Auto abgefahren ... mein lieber Scholli, 5 km voll krasse Steigung am Stück! Keine Ahnung warum, aber trotz der widrigen Verhältnisse (man hatte dauernd die Gischt vom Vordermann in der Fresse, auf den Abfahrten konnte man nicht wirklich Gas geben ... und der Regen war so kalt, dass sogar Bremsen manchmal schwer fiel) lief die erste Runde über 40 km perfekt. Und das beste ... die zweite noch besser :-)

Am Ende habe ich 03:15 Stunden für die 80 km und die 1.200 Höhenmeter gebraucht ... damit hätte ich niemals gerechnet. Der Wechsel aufs Laufen hat wieder zehn Minuten gebraucht. Meine Hände waren so kalt vom Radfahren, dass ich meine Schuhe kaum aufgekriegt habe. Und meine Laufklamotten waren komplett nass, da der Kleidersack ja vier Stunden im Regen lag! Super! Meine Füße waren am Anfang total "taub" und ich habe fast vier Kilometer gebraucht, bis ich Betriebstemperatur erreicht hatte. Bei meinen zwei Schweinetrainings vor dem Wettkampf hatte ich nach zehn Kilometern Laufen einige Kraftprobleme ... in Immenstadt lief alles bestens.

Vielleicht lag es ja an dem Lied "Gib Dich nicht auf" von Xavier Naidoo, bei dem ich zum ersten Mal so richtig auf den Text geachtet habe ...und das seitdem zu meinen Lieblingslieder gehört. Der Mann hat einfach recht! Wenn bei einem Wettkampf über sechs Stunden im Dauerregen keine Bananen, PowerBars und Kohlehydrate mehr helfen ... dann hilft am Ende aller Tage einfach nur noch der Glaube an sich selbst. Und ich konnte es kaum glauben, als ich nach 01:57 Stunden Laufen tasächlich ohne Probleme im Ziel ankam ... nur unwesentlich langsamer als meine Halbmarathonzeit.

Insgesamt habe ich incl. der beiden langen Wechselphasen nur 06:20 Stunden für meinen ersten Triathlon gebraucht. Das hätte ich im Vorfeld nie für möglich gehalten :-)

TransAlp 2008

Nach der Bezwingung des Bonette-Passes (2.715m, höchste öffentlich befahrbare Straße Europas) in 2006 musste irgendwann eine Herausforderung in Form einer Transalp-Tour folgen. Dieses Mal hat mich "the president himself" begleitet. Lange haben wir das Buch "Traumtouren TRANSALP" von Ulrich Stanciu studiert und zig Touren mit der CD geplant ... dann stand die Herausforderung für die international erfahrenen Rad-Profis fest:

"Glacier Express": Die großen Gletscher liegen am Weg - Silvretta, Ortler, Presanella, Adamello. Die Transalp 17 ist eine Tour der Superlative. Einmalige Landschaften aus Eis und Fels, Single-Trail-Abfahrten von atemberaubender Länge und die höchsten Übergänge aller Trans-Alp Touren. (Ulrich Stanciu über die Tour in Traumtouren Transalp)

Gestartet sind wir am 05. August um 9 Uhr in Sankt Anton auf ca. 1.300 Metern. Was wir (zum Glück) zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten: Bei der Vorbereitung der Tour sind wir offensichtlich höchst professionell ähhh "blauäugig" vorgegangen. Unsere Bikes waren eindeutig viel zu schwer ... und die Kapitel in dem Transalp-Buch über die "Schieben und Tragen Passagen" haben wir wohl irgendwie überlesen. Wie man sich "Schieben und Tragen" vorstellen muss? Guckst Du:

Das erste Teilziel war die Heilbronner Hütte auf 2.320 Meter. Leider hat es geschifft ohne Ende und die Wege waren eher kleine Bäche. Und je nasser die Klamotten von Stunde zu Stunde wurden, desto kälter wurde es. An der Heilbronner Hütte waren wir bereits völlig durchnässt und mussten schon unsere Ersatzklamotten anziehen. Blöd war, dass danach unser Kartenmaterial für die Tour total aufgeweicht und unleserlich war. Nach einer warmen Suppe ging es dann im Nebel bergab bis nach Ischgl ... und endlich kam dann die Sonne raus. An der Seilbahn haben wir noch eine kleine Pause eingelegt, dann kam der Aufstieg zur Heidelberger Hütte (2.264 Meter) ... und danach gings weiter hoch auf den Fimber Pass auf 2.608 Meter.

Unter einem "Pass" hatten wir uns eigentlich einen Weg und kein Bachbett vorgestellt. Aber gut ... obwohl wir erst gegen 18:00 Uhr viel zu spät an der Heidelberger Hütte angekommen sind, haben wir den Aufstieg auf den Fimber Pass (2.608 Meter) noch in Angriff genommen. Mehrere Stunden "Schieben und Tragen" (selbst beim Abstieg!) waren nun angesagt. Und so sind wir nach 77 km und ca. 3.000 Höhenmetern erst um 22:00 Uhr in unserem Hotel in Sur En angekommen. Völlig im Arsch ... aber wir hatten die erste Etappe geschafft.

Die zweite Etappe begann in Sur En (1.107 Meter) mit dem Aufstieg zur legendären Val d’Uina Schlucht. Diese Durchfahrt ist wirklich spektakulär, beeindruckend und einzigartig. Der Weg ist teilweise nur 1,5 Meter breit und an der Seite geht ein steiler Abhang von 250 Meter in die Tiefe.

Danach ging es weiter zur Sesvenna Hütte bis auf 2.305 Meter. Erneut haben wir viel Zeit mit unseren viel zu schweren Bikes bei den "Schieben und Tragen Passagen" verloren (fast alle Biker waren ohne Gepäck unterwegs!). Eigentlich sollte danach noch der Aufstieg zum höchsten Biker-Übergang der Alpen erfolgen. Da aber über dem Madritsch Joch (3.123 Meter) Regenwolken aufzogen ("Bei schlechtem Wetter sollten Sie das Madritsch Joch auf keinen Fall angehen") und wir im Zeitplan wieder total hinten lagen, haben wir uns beim Mittagessen auf der Sesvenna Hütte schweren Herzens entschlossen, unsere Route zum Gardasee zu ändern. Da das Hotel für die zweite Nacht aber bereits gebucht war, mussten wir das Madritsch Joch großräumig umfahren. Die folgenden 60 km bis zum Martelltal mussten wir dann richtig Gas geben. Und dieses Mal sind wir schon um 17:30 Uhr im Hotel angekommen. Nach zwei Tagen Quälerei hat das Hallenbad im Hotel und das 4-Gänge Menü richtig gut getan.

Die dritte Etappe war mit 113 Kilometern die längste und ging von Burgaun im Martteltal vorbei an Meran über den Gampen Pass bis nach Trento. Zunächst dachten wir, dass der Gampen Pass mit lächerlichen 1.518 Metern für uns Profis eigentlich keine große Herausforderung sein sollte ... aber durch die hohen Temperaturen (Verbrauch: zwei Liter Wasser, zwei Müsli-Riegel und eine Banane pro Stunde) und den zwei schweren Alpenetappen der Vortage in den Beinen und fiel es uns irgendwie nicht so leicht wie zunächst gedacht. Und dennoch hat es mega Spaß gemacht:

Die vierte und letzte Etappe bis zum Gardasee ging "nur noch" über 75 Kilometer und war von den Höhenmetern nicht ganz so anspruchsvoll. Aber selbst bei den niedrigeren Pässen tat wirklich jeder einzelne Höhenmeter doppelt weh. Genial war dann die Stelle, an wir den Gardasee zum ersten Mal sehen konnten. Und die 20 km lange Abfahrt von dort nach Riva del Garda war einfach nur geil ... ohne viel zu treten hatten wir locker über 50km/h auf dem Tacho. Den Sprung in den Gardasee hatten wir uns nach 4 Tagen Quälerei verdient ... einfach gigantisch.

In den 4 Tourtagen sind wir insgesamt 366 km und über 10.000 Höhenmeter in einer Fahrzeit von 37 Stunden und 8 Minuten gefahren. Das war nicht schlampig ... aber anstrengender als erwartet. Es war zwar rückblickend schade, das wir das Madritsch Joch umfahren mussten (irgendwann ist es fällig!!), aber alles in allem war es eine beeindruckende und richtig geile Tour!

Beruf

Ich bin Controller aus Leidenschaft und seit 30 Jahren als Bereichsleiter in Genossenschaftsbanken für das Themenfeld "Gesamtbanksteuerung" (Risikocontrolling, Rechnungswesen, Meldewesen, Betriebswirtschaft) verantwortlich.

Begonnen hat alles 1984 in der kleinen Fellbacher Bank eG mit einem Bilanzvolumen von 300 Mio. DM ... seit 15 Jahren verantworte ich diesen Bereich in der Volksbank Stuttgart eG. Die ist mit einem Bilanzvolumen von mittlerweile 7,4 Milliarden Euro die fünftgrößte "klassische" Volksbank in Deutschland.

Meine Spezialgebiete sind folgende Themenfelder:

  • MaRisk
  • Geschäfts- und Risikostrategie
  • Kapitalplanungsprozess
  • Risikotragfähigkeit
  • Risikoinventur
  • Zinsbuchsteuerung
  • Adressrisikosteuerung
  • Vertriebscontrolling
  • Kostenmanagement
  • Meldewesen
  • Geschäftsfeldrechnung
  • Treasury

Wenn Du Interesse an einem Erfahrungsaustausch hast, adde mich in XING unter

http://www.xing.com/profile/Uwe_Madej

Sprüche und Weisheiten

Irgendwann im letzten Jahrtausend habe ich mal den Spruch „Der Mensch besteht zu 65% aus Wasser, der Rest ist Einstellung.“ gelesen. Den fand ich so genial, dass ich ihn mir aufgeschrieben habe, um ihn in Sitzungen oder passenden Situationen parat zu haben. Mit der Zeit habe ich dann angefangen, Zitate, Sprüche und Weisheiten zu sammeln.

Hier eine kleine Auswahl daraus ... manche sind einfach legendär:

Sprüche und Weisheiten

Fußball Weisheiten

lateinische Sprüche

Sprüche und Weisheiten (Stand: 16.08.2019)

Meine persönlichen favorites

  • "Ich lege hier für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören." (Arthur Schopenhauer)
  • "Ich brauche Informationen. Eine Meinung bilde ich mir selbst." (Charles Dickens, 1812 -1870)
  • "Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen." (Heiner Geissler)
  • "Alle Menschen sind klug - die einen vorher, die anderen nachher." (Voltaire, 1694-1778) - Das werden übrigens die Wähler von Frau Dr. Merkel bei der Volkskammerwahl in 09/2017 noch merken. Der Preis für Deutschland wird hoch sein, und er wird nicht nur in Euro zu bezahlen sein.
  • "Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein." (Kurt Tucholsky)
  • "Vergeuden Sie nicht Ihre Zeit damit, dass Sie das Leben eines anderen leben. Lassen Sie sich nicht von Dogmen einengen. Dogmen sind das Ergebnis des Denkens anderer Menschen. Lassen Sie nicht zu, dass der Lärm fremder Meinungen Ihre eigene innere Stimme übertönt. Und vor allem haben Sie Mut, Ihrem Herzen und Ihrer Intuition zu folgen.“ (Steve Jobs)
  • "I am old but I am forever young at heart. We are always the same age inside. Know that you are the perfect age. Each year is special and precious, you can only live it once. Do not regret growing older, it's a privilege denied to many!" (Richard Gere)
  • "Wenn sie einen Scheißprozess digitalisieren, dann haben sie einen scheiß digitalen Prozess." (Thorsten Dirks, CEO von Telefónica Deutschland)
  • "Twenty years from now you will be more disappointed by the things you didn't do, than by the ones you did do. So throw off the bowlines. Sail away from the safe harbor. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover." (Mark Twain)
  • "Being productive and beeing busy are not the same thing. Just doing things won`t create your success, doing the right things will."
  • "Träume, als würdest du ewig leben. Lebe, als würdest du heute sterben.“ (James Dean)
  • "The secret of change is to focus all of your energy, not on fighting the old, but on building the new.”
  • "Der Mensch besteht zu 65% aus Wasser, der Rest ist Einstellung.“
  • "Die Diskrepanz zwischen dem, was wir wollen und dem was wir tun, nennt sich innerer Schweinehund."
  • "Just remember, you can't climb the ladder of success with your hands in your pockets." (Arnold Schwarzenegger)
  • "Man soll die Dinge nehmen wie sie kommen. Aber man sollte dafür sorgen, dass die Dinge so kommen wie man sie nehmen möchte." (Curt Goetz)
  • "Irgendwann blickt man auf das zurück, was man getan hat. Und auf das, was man hätte tun können." (Stellenanzeige Porsche AG)
  • "Für viele ist der Weg am ersten Hindernis zu Ende. Für Erfolgreiche fängt er jetzt an."
  • "Wer heute nichts verändert, lebt morgen wie gestern."
  • "Beware of the old men, they have nothing to loose."
  • "Today I will do what others won't, so tomorrow I can accomplish what others can't."
  • "Alles im Leben hat seinen Preis. Auch die Dinge, von denen man sich einbildet, man kriegt sie geschenkt.“ (Theodor Fontane, 1819-1898)
  • "Unter Intuition versteht man die Fähigkeit, eine Lage in Sekundenschnelle falsch zu beurteilen."
  • "Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ (Henry Ford)
  • "to get something you never had ... you have to do something you never did!"
  • "Der Klügere gibt nach. Aber nicht auf!" (Sigmar Schollak, Deutscher Satiriker)
  • "Hinfallen ist keine Schande, liegen bleiben schon!"
  • "Stay hungry - stay foolish." (Steve Jobs an die Absolventen der Stanford University)
  • "Wir arbeiten in Strukturen von gestern mit Methoden von heute an Strategien für Morgen vorwiegend mit Menschen, die die Strukturen von gestern geschaffen haben und das Übermorgen in der Unternehmung nicht mehr erleben werden.“ (Prof. emer. Dr. Dres. h.c. Knut Bleicher)
  • "Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben, aber manchmal wachsen diese schneller als er." (Ernst Reinhardt )
  • "Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.“
  • "Ich beschäftige mich nicht mit dem, was getan worden ist. Mich interessiert, was getan werden muss.“ (Marie Curie)
  • "Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.“ (Erasmus von Rotterdam, 27.10.1469 - 12.07.1536)
  • "Wenn Du im Recht bist, kannst Du es Dir leisten, die Ruhe zu bewahren, und wenn Du im Unrecht bist, kannst Du es Dir nicht leisten, sie zu verlieren." (Gandhi)
  • "Don't ever feel sorry for yourself."
  • "Auch der längste und schwierigste Weg beginnt mit dem ersten Schritt."
  • "Furcht lässt uns Dinge anders erscheinen als sie sind.“ (Miguel de Cervantes)
  • "Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!” (Weisheit der Dakota Indianer)
  • "Führen heißt, andere Menschen dafür zu begeistern, die Ziele Ihres Verantwortungsbereiches wertschöpfend und mit Freude zu erfüllen."
  • "Erfolg hat drei Buchstaben ... T U N"
  • "It ain't over ... until its over"
  • "Denken ist wie Googeln nur krasser."

Meine Lieblings Sport-Sprüche

  • "Pain is temporary - Pride is forever."
  • "Der Ultrasport ist eine Leidenschaft von mir. Eine Verbindung aus Natur, Mensch und Leistung. Das ist etwas für mich selbst, und ich ziehe daraus unheimlich viel Kraft." (Joey Kelly)
  • "Durch den Dauerlauf -den immer gleichen Rhythmus und die gleichmäßige Atmung- sortiere ich die Erlebnisse, werte sie, packe sie am Ende ein und weg. Es entsteht Platz im Kopf, ein freier Raum, ein Nichts. Irgendwann, wenn alles verstaut ist, denke ich nichts mehr. Ich laufe ..." (Dieter Baumann)
  • "Adventures begin where the mountains meet the sky."
  • "The more difficult the race, the greater the happiness in Finishing."
  • "The difference between the impossible and the possible lies in a persons determination."
  • "4 wheels move your body... 2 wheels move your soul."
  • "If you want to run, run a mile. If you want to experience a different life, run a marathon." (Emil Zátopek)
  • "Hier ist der Start, dort das Ziel, dazwischen muss man laufen." (Emil Zátopek)
  • "Don`t wish for it ... work for it"
  • "I don't stop when I'm tired, I stop when I'm done!"
  • "Wenn Du alles gibst, kannst Du Dir nichts vorwerfen." (Dirk Nowitzki)
  • "But it ain't how hard you hit. It's about how hard you can get hit and keep moving forward." (Rocky)
  • "Siegeswillen setzt positive Energie voraus. Ansonsten klappt's nicht." (Wladimir Klitschko)
  • "Du darfst keine schmutzigen Gedanken zulassen und Du darfst nicht in ein tiefes Loch fallen! Denn bist Du mal drin, kommst nicht mehr raus." (Michael Bartl, Extrem-Marathonläufer)
  • "Ein Muskelkater ist nicht Schmerz, sondern Lohn für den Athleten."
  • "Klage nicht ... kämpfe!"
  • "I don't do it for the pleasure, i do it for the pain."
  • "You're testing your limits, you`ll find out a lot about yourself."
  • "Distanz ist, was Dein Kopf daraus macht!"
  • "Steil ist geil ... steiler ist geiler!"
  • "Start easy ... finish strong."
  • "Wer runter will muss erst mal rauf!"
  • "It´s never too hot. It´s never too cold. You´re never too tired. You´re never too busy. Put your shoes on and go run!"
  • "act now, clear your mind ... feel good later!"
  • "Es gibt nur drei Gewinner. Denjenigen der sich selbst herausfordert, denjenigen, der als Erster die Ziellinie überquert ... und derjenige, der SEIN Rennen zu Ende läuft."
  • "Setze Dir ein Ziel. Ziele helfen Dir. Ziele sind wichtig. Sie sind der Fixpunkt am Horizont. Dein Ziel ruft Dir zu "Du schaffst es", obwohl Deine Muskeln schmerzen und Deine Motivationskurve bedenklich sinkt." (Wand-Tattoo im Fitness-Studios "JONNY M.")
  • "Fordere Dich selbst heraus. Besiege Deinen inneren Schweinehund. Genieße den Sieg Deines Willens über Deinen Körper." (Wand-Tattoo im Fitness-Studios "JONNY M.")
  • "Explore beyond limits."
  • "Wo Schmerz ist, ist noch Leben."

Rudolf Schenker (Gitarrist der Scorpions)

  • „Lebe Dein Leben so, wie Du es Dir vorstellst, und nicht, wie es andere von Dir erwarten.“
  • „Ich habe schon vor langer Zeit entschieden, nur noch auf mein Herz zu hören, denn mir wurde bewusst, dass es niemals eine falsche Entscheidung treffen würde.“
  • „Wenn es etwas geben sollte, dass dich nicht schlafen lässt, dann schenke dieser Sache dein uneingeschränktes Augenmerk. Sei mit allen Sinnen gegenwärtig, ändere etwas oder akzeptiere die Situation so wie sie ist, aber lass dich von ihr nicht wie ein Sklave halten."

Dieter Nuhr

  • „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten.“
  • "In einer Demokratie kann jeder seine Meinung sagen, man muss aber nicht!"
  • „Früher dachten wir: Ich denke, also bin ich. Heute wissen wir: Geht auch so.“

Manfred Rommel

  • „Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung, aber er hat keinen Anspruch darauf, dass andere sie teilen."
  • "Akademische Bildung verringert nicht die Neigung zu Vernunftwidrigkeiten, sondern potenziert sie."
  • "Das wichtigste Mittel, um den richtigen Weg zu finden, ist, den falschen zu vermeiden."
  • "Ein Politiker wird nicht dadurch zum Experten, dass er etwas darüber sagt."
  • "Es gibt Politiker, die das, was sie sagen, glauben. Und es gibt solche, die das, was sie sagen, nicht glauben. Erstere sind gefährlich."
  • "Rhetorik ist die Kunst, Unverständliches so feierlich vortragen zu können, dass jeder einzelne Zuhörer meint, der Nachbar verstehe alles, bloß er selber sei zu dumm, und damit dies die anderen nicht merken, tue er am besten so, als habe auch er alles verstanden."
  • "Wäre die deutsche Politik ein Auto, ich fürchte, sie käme schon seit Jahren nicht mehr durch den TÜV."
  • "Wir haben ein Problem mit Soll und Haben: Wir sollten, aber wir haben nicht."

Meyer Amschel Rothschild:

  • „Die Unkenntnis der Steuergesetze befreit nicht von der Pflicht zum Steuerzahlen. Die Kenntnis aber häufig."

Wolfgang Neuss: (1923-1989)

  • „Es genügt nicht, keinen eigenen Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, ihn auszudrücken!“

Alan Greenspan:

  • „Sollten Ihnen meine Aussagen zu klar gewesen sein, dann müssen Sie mich missverstanden haben."
  • „Ich weiß, dass Sie glauben, Sie wüssten, was ich Ihrer Ansicht nach gesagt habe. Aber ich bin nicht sicher, ob Ihnen klar ist, dass das, was Sie gehört haben, nicht das ist, was ich meinte.“

Karl Kraus:

  • „In zweifelhaften Fällen entscheide man sich für das Richtige.“

Sir Francis Bacon:

  • „Wenn Zukunft eine Perspektive ist, dann sollte man in der Gegenwart damit beginnen, sie zu gestalten.“

Mathias Döpfner: (*1963),Vorstandsvorsitzender Axel Springer AG

  • „Ich begreife den Staat nicht als Getränkeautomaten, von dem sich jeder was abzapfen kann, der gerade Durst hat."

Václav Havel:

  • „Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas einen Sinn hat, egal wie es ausgeht.“

Steve Jobs:

  • „Vergeuden Sie nicht Ihre Zeit damit, dass Sie das Leben eines anderen leben. Lassen Sie sich nicht von Dogmen einengen. Dogmen sind das Ergebnis des Denkens anderer Menschen. Lassen Sie nicht zu, dass der Lärm fremder Meinungen Ihre eigene innere Stimme übertönt. Und vor allem haben Sie Mut, Ihrem Herzen und Ihrer Intuition zu folgen.“
  • „Stay hungry - stay foolish."

William Shakespeare (Tragödie König Lear (IV, 1):

  • „Das ist die Seuche unserer Zeit: Verrückte führen Blinde (This the times’ plague, when madmen lead the blind.).“

Paul Hindemith: (1895-1963), deutscher Komponist

  • „Es ist ein Zeichen geistiger Freiheit, einen Bestseller nicht gelesen zu haben.“

Muhammad Ali:

  • „Ich weiß nicht immer wovon ich rede, aber ich weiß, dass ich Recht habe."
  • „Champions werden nicht in Trainingshallen gemacht. Champions werden durch etwas gemacht, das sie in sich tragen: ein Verlangen, einen Traum, eine Vision. Sie brauchen außergewöhnliche Ausdauer, sie müssen ein wenig schneller sein, sie brauchen die Fähigkeiten und den Willen. Aber der Siegeswille muss stärker sein als die Fähigkeiten.“

Karl Raimund Popper: (1902-94), brit. Philosoph u. Wissenschaftslogiker

  • „Im Namen der Toleranz sollten wir das Recht beanspruchen, die Intoleranz nicht zu tolerieren."

Bruce Lee:

  • „Nimm an, was nützlich ist, lass weg was unnütz ist, und füge das hinzu, was dein Eigenes ist.“

Werner Mitsch:

  • "Es kommt nicht darauf an, wie ALT man wird, sondern WIE man alt wird."

Lance Armstrong: (*1971), US-amerikanischer ehemaliger Profi-Radrennfahrer

  • „Ich betrachte das als eine große Lüge, die ich sehr häufig wiederholt habe."

Lucius Annaeus Seneca: (4 v.Chr. - 65 n.Chr.), röm. Philosoph und Dichter

  • „Die Zeit wird kommen, wo unsere Nachkommen sich wundern, dass wir so offenkundige Dinge nicht gewusst haben."
  • "Nicht weil die Dinge unerreichbar sind, wagen wir sie nicht. Weil wir sie nicht wagen, bleiben sie unerreichbar.“
  • „Es ist nicht wenig Zeit, die wir zur Verfügung haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen.“

Andre Gide: (1947), französischer Schriftsteller und Nobelpreisträger)

  • „Es entspricht einem Lebensgesetz: Wenn sich eine Tür vor uns schließt, öffnet sich eine andere. Die Tragik ist jedoch, dass man auf die geschlossene Tür blickt und die geöffnete nicht beachtet."

Kofi Annan: (*1938), Ex-UN-Generalsekretär

  • „Optimisten, Pessimisten - letztlich liegen beide falsch. Aber der Optimist lebt glücklicher."

Walt Whitman Rostow:

  • „Krisen meistert man am besten, indem man ihnen zuvorkommt."

John Romains:

  • „Für alles im Leben muss man bezahlen. Und je später man es tut, um so höher werden die Zinsen."

Erasmus von Rotterdam: (niederländischer Theologe.1469 - 1536)

  • „Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.“
  • "Der Höhepunkt des Glücks ist es, wenn der Mensch bereit ist, das zu sein, was er ist."

Alfred Herrhausen (1930-89), dt. Bankier, Vorstandssprecher Deutsche Bank

  • „Wir müssen das, was wir denken, auch sagen. Wir müssen das, was wir sagen, auch tun. Und wir müssen das, was wir tun, dann auch sein."
  • "Entscheidend ist nicht die Frage, ob man Macht hat, entscheidend ist die Frage, wie man mit ihr umgeht."

Paul Karl Feyerabend: (1924-1994), österreichischer Philosoph

  • „Gegen die Vernunft habe ich nichts, ebenso wenig, wie gegen Schweinebraten. Aber ich möchte nicht ein Leben leben, in dem es tagaus tagein nichts anderes gibt als Schweinebraten."

Hermann Melville: (1819-1891), US-amerikanischer Schriftsteller

  • „Die größte Kunst, die man im Leben lernen muss, ist die Wiedergutmachung von Irrtümern. Eines der Mittel ist, sie einzugestehen.“

Birgit Breuel: (*1937)

  • „Wenn man in die falsche Richtung läuft, hat es keinen Zweck, das Tempo zu erhöhen.“

Ingmar Bergman: (1918-2007), schwed. Film- u. Theaterregisseur

  • „Es gibt keine Grenzen. Nicht für den Gedanken, nicht für die Gefühle. Die Angst setzt die Grenzen."

Daniel Bahr: (*1976), Bundesgesundheitsminister

  • „Alter an sich ist keine Leistung.“

Charles Caleb Colton:

  • „Prüfungen sind deshalb so unerträglich, weil der größte Dummkopf mehr fragen kann, als der gescheiteste Mensch zu beantworten vermag.“

Stanislaw Jerzy Lec:(1909-1966), poln. Lyriker und Aphoristiker

  • „Ist es ein Fortschritt, wenn ein Kannibale Messer und Gabel benutzt?“
  • Die Fetten leben kürzer. Aber sie essen länger."

Thomas Kielinger: (deutscher Journalist)

  • „Viele der Dreißigjährigen in Deutschland sind sehr ergraut an den Schläfen, denken alle an Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und an ihre Rente. Ich habe noch nie so viele alte Menschen um die 30 gesehen wie in Deutschland.“

John F. Kennedy:

  • „Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden.“

Roman Polanski: (*1933), polnischer Filmregisseur

  • „Es gibt immer eine Lösung. Es ist nicht unbedingt die richtige, aber irgendeinen Einfall hat man immer.“

Maxim Gorki: (1868-1936), russisch-sowjetischer Schriftsteller

  • „Nach manchem Gespräch mit einem Menschen hat man das Verlangen, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzunicken oder vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.“

Siegfried Lowitz: (1914-1999), deutscher Schauspieler

  • „Ein guter Vorsatz? Ein Startschuss, dem meist kein Rennen folgt."

Martina Navratilova: (*1956), tschechoslowakisch-US-amerikanische Tennisspielerin

  • „Um nach vorne zu kommen und dort zu bleiben, kommt es nicht darauf an, wie gut du bist, wenn du gut bist, sondern wie gut du bist, wenn du schlecht bist."

Gloria Estefan: (*1957), US-amerikanische Sängerin

  • „Eine Gelegenheit klopft nie zweimal an. Das ist die traurige Wahrheit. Und wenn wir Dinge auf den nächsten Tag verschieben, kann es sein, dass dieser Tag nicht stattfindet.“

Otto Waalkes: (*1948), deutscher Komiker

  • „Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: "Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen!" Und ich lachte und war froh ... und es kam schlimmer.“

Marcel Reich-Ranicki: (*1920), deutsch-polnischer Literaturkritiker

  • „Geld macht nicht glücklich. Aber wenn man unglücklich ist, ist es schöner, in einem Taxi zu weinen als in einer Straßenbahn."

Irenäus Eibl-Eibesfeldt: (*1928), österreichischer Verhaltensforscher

  • „Wer den höchsten Rang in einer Gruppe von Tieren oder Menschen hat, ist leicht zu erkennen. Er ist immer derjenige, der am meisten angeschaut wird. Davon kommt auch das Wort Ansehen."

Willy Reichert:

  • „Ein Kompromiss ist ein Übereinkommen, bei dem man vorgibt, dass man nachgibt."

John Le Carré: (*1931), britischer Schriftsteller

  • „Provozieren heißt, die Leute denken zu lassen."

Karl Raimund Popper:

  • „Nie überlegen, was morgen sein wird, sondern das tun, was man heute schon tun kann.“

Hans-Dietrich Genscher:

  • „Worauf es ankommt, ist, dass wir uns der Herausforderung bewusst werden und das wir sie bestehen wollen.“

Max Schmeling:

  • „Niemals am Boden bleiben. Steh auf und mach weiter!“

Hans-Jürgen Quadbeck:

  • „Kurzfristiges Denken hat langfristige Folgen.“

Johann Wolfgang von Goethe:

  • "Was immer Du tun kannst oder wovon Du träumst - fang damit an. Mut hat Genie, Kraft und Zauber in sich."
  • „Es ist nicht genug nur zu wissen, man muss es auch anwenden. Es ist nicht genug nur zu wollen, man muss es auch tun."
  • "Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehn." (Faust)
  • "Niemand weiß, wie weit seine Kräfte gehen, bis er sie versucht hat."
  • "An unmöglichen Dingen soll man selten verzweifeln, an schweren nie."

Kristina Köhler: (ehemalige Bundesfamilienministerin)

  • „Ich bin verfressen, selbstverliebt, unsportlich, streberhaft, skrupellos, arrogant, geltungssüchtig, egoistisch, eitel, karrieregeil, maßlos, spießig, dekadent und irgendwie einfach liebenswert.“ (Abitur-Zeitung von 1997)

Bruno Bettelheim:

  • „Schicksalsschlägen kannst Du im Leben nicht aus dem Weg gehen. Wichtig ist, wie Du damit umgehst.“

Robert Louis Stevenson:

  • „Im Leben geht es nicht darum, gute Karten zu haben, sondern auch mit einem schlechten Blatt gut zu spielen.“

Rosa Luxemburg: (1870-1919), deutsche sozialistische Politikerin

  • „Mir imponieren nur die Ratschläge und Grundsätze, die der Ratgebende auch selbst beherzigt."

Franz Josef Strauß: (1915-1988 )

  • „Einfach reden, aber kompliziert denken - nicht umgekehrt.“

Billy Joel:

  • „Ich hatte 30 Jahre lang eine wilde Affäre mit einer Dame namens Rock 'n Roll. Jetzt trenne ich mich von ihr.“

Arthur Miller:

  • „Ein Charakter wird bestimmt durch die Herausforderungen, denen er nicht aus dem Weg gehen kann. Und durch die, denen er aus dem Weg gegangen ist, und die Reue darüber.“

Hermann Hesse:

  • „Das Paradies pflegt sich erst dann als Paradies zu erkennen zu geben, wenn wir daraus vertrieben wurden.“
  • „Um das Mögliche zu schaffen, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.“

Anthony Quinn:

  • „Ich habe gar nichts gegen Gruppensex, wenn die Gruppe aus zwei Menschen besteht.“

Antoine de Saint-Exupéry:

  • „Bewahre mich vor dem naiven Glauben, es müsse im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen.“

Prof. Wolfgang Mewes:

  • „Ein Durchschnittsmensch, der sich auf den wirkungsvollsten Punkt konzentriert, wird erfolgreicher sein, als ein Genie, das sich verzettelt."

Werner Finck:

  • „Eine Konferenz ist eine Zusammenkunft, wo viele hineingehen und wenig dabei herauskommt."

Jil Sander:

  • „Ein Kleid ist perfekt, wenn man nichts mehr weglassen kann - eine Rede auch."

William Somerset Maugham:

  • „Am meisten Energie vergeudet der Mensch mit der Lösung von Problemen, die niemals auftreten werden."

Bertrand Russell:

  • „Selbst wenn fünfzig Millionen Leute etwas Dummes sagen, bleibt es doch etwas Dummes."
  • "Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es."

Ödön von Horváth:

  • „Eigentlich bin ich ganz anders, ich komme nur so selten dazu."

Ernest Hemingway:

  • "An den wichtigsten Scheidewegen unseres Lebens stehen keine Wegweiser."

Jean-Jacques Rousseau:

  • "Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern das er nicht tun muss, was er nicht will."

Karl Steinbuch:

  • „Hoch gelobt wird, wer etwas über die sechste Dezimalstelle sagt, verdächtig ist, wer etwas über das Wesentliche sagt.“

Günter Stotz: (Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)

  • „Eine Bilanz ist wie der Bikini einer Frau. Sie zeigt fast alles, aber verdeckt das Wesentliche.“

Friedensreich Hundertwasser:

  • „Wenn einer allein träumt, ist es nur ein Traum. Wenn mehrere gemeinsam träumen, ist es der Anfang einer neuen Wirklichkeit."

Andrê Kostolany:

  • „Die ganze Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien gibt als Idioten oder mehr Idioten als Aktien."

Peter F. Drucker:

  • „Konzentration ist der Schlüssel zu wirtschaftlichen Resultaten. Gegen kein anderes Prinzip der Effektivität wird so regelmäßig verstoßen als gegen das Grundprinzip der Konzentration. Unser Motto scheint zu sein, lasst uns von allem ein bisschen tun!“

Heinrich von Pierer:

  • „Das papierlose Büro ist genauso weit entfernt wie das papierlose Klo."

Richard Höhn:

  • „Wenn jemand sagt, er habe keine Zeit, bedeutet das nur, dass andere Dinge wichtiger für ihn sind.“

Georg Christoph Lichtenberg:

  • „Von dem Ruhm der berühmtesten Menschen gehört immer etwas der Blödsinnigkeit der Bewunderer zu.“
  • „Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn es anders wird. Wenn es aber besser werden soll, muss es anders werden!“

Gerhard Uhlenbruck:

  • „Was manche Menschen sich selber vormachen, das macht ihnen so schnell keiner nach."
  • "Manche halten einen ausgefüllten Terminkalender für ein ausgefülltes Leben."

Lao-Tse: (chinesischer Philosoph 300 v. Chr.)

  • „Verantwortlich ist man nicht nur für das was man tut, sondern auch für das was man nicht tut.“
  • „Lernen ist wie rudern gegen den Strom - sobald man aufhört, treibt man zurück.“

Erich Kästner:

  • „Man kann auf seinem Standpunkt stehen, aber man sollte nicht darauf sitzen.“

Erich Kästner:

  • „Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen." (Heiner Geissler)

Graf Fito:

  • „Einmal dachte ich, ich hätte unrecht. Aber ich hatte mich ausnahmsweise getäuscht."
  • "Politiker sind nicht an Weisungen gebunden, höchstens an Überweisungen."

Franz Luwein:

  • „Erstklassige Männer stellen erstklassige Männer ein, zweitklassige nur drittklassige."

Arthur Schopenhauer:

  • "Ich lege hier für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören." (Arthur Schopenhauer)
  • „Viele verlieren den Verstand deswegen nicht, weil sie keinen haben."
  • "Hindernisse überwinden ist der Vollgenuss des Daseins. Der Weg ist das Ziel."
  • "Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand."
  • "Wir sind nicht nur für das verantwortlich, was wir tun, sondern auch für das, was wir widerspruchslos hinnehmen."
  • "Jeden Abend sind wir um einen Tag ärmer."

Ernst Ferstl:

  • „Dummköpfe sind Denkerköpfen weit überlegen. Zahlenmäßig."
  • „Wer kein Ziel vor Augen hat, kann auch keinen Weg hinter sich bringen."
  • „Das Schwierigste am Miteinander-Reden ist für viele nicht das Reden, sondern das Zuhören."
  • "Der Verzicht auf eine eigene Meinung verringert die Gefahr, umdenken zu müssen."
  • "Bestimmte Leute glauben, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen. Dabei waren es in Wirklichkeit nur Buchstabensuppen."
  • "Bestimmte Leute glauben, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen. Dabei waren es in Wirklichkeit nur Buchstabensuppen."

Margaret Thatcher:

  • „Geduld ist eine gute Eigenschaft. Aber nicht, wenn es um die Beseitigung von Missständen geht."

Platon (427 - 347 v. Chr.) :

  • "Ich kenne keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg: es jedem recht machen zu wollen."

Pierre Elliott Trudeau:

  • „Nicht wenige Experten sehen ihre Daseinsberechtigung darin, einen relativ einfachen Sachverhalt unendlich zu komplizieren."

Kurt Tucholski:

  • "Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen."
  • "Erfahrungen vererben sich nicht - jeder muss sie allein machen."
  • "Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger."
  • "Toleranz ist der Verdacht, dass der andere Recht hat."

Oscar Wilde:

  • "Die Tragik des Alters ist nicht , dass man alt ist, sondern dass man jung war."
  • "Die Zukunft gehört denen, die die Möglichkeiten erkennen, bevor sie offensichtlich werden.‘‘
  • "Am Ende wird alles gut! Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende."
  • "Als ich klein war, glaubte ich, Geld sei das wichtigste im Leben. Heute, da ich alt bin, weiß ich: Es stimmt."
  • "Heutzutage kennen die Leute von allem den Preis und nicht den Wert."
  • "Man sollte Versuchungen nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen."
  • "Ehe: gegenseitige Freiheitsberaubung im beiderseitigen Einvernehmen."
  • "Wer eine gute, verständige und schöne Frau sucht, sucht nicht eine, sondern drei."
  • "Ich bin durchaus nicht zynisch, ich habe nur meine Erfahrungen, was allerdings ungefähr auf dasselbe hinauskommt."
  • "Zynismus: ein Ding zu betrachten, wie es wirklich ist, und nicht, wie es sein sollte."
  • "Ich habe einen ganz einfachen Geschmack: Ich bin immer mit dem Besten zufrieden."

Peter M. Senge: (amerikanischer Unternehmensberater)

  • „Ob man schwierige Probleme bewältigt, hängt häufig davon ab, dass man erkennt, wo die Hebelwirkung am größten ist.“

Desmond Mpilo Tutu:

  • „Als die ersten Missionare nach Afrika kamen, besaßen sie die Bibel und wir das Land. Sie forderten uns auf, zu beten. Und wir schlossen die Augen. Als wir sie wieder öffneten, war die Lage genau umgekehrt: Wir hatten die Bibel und sie das Land."

Bertolt Brecht:

  • "Sie sägten die Äste ab, auf denen sie saßen und schrieen sich zu ihre Erfahrungen zu, wie man schneller sägen könnte, und fuhren mit Krachen in die Tiefe. Und die ihnen zusahen, schüttelten die Köpfe beim Sägen und sägten weiter."
  • "Wer A sagt, muß nicht B sagen. Er kann auch erkennen, daß A falsch war."
  • "Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren."
  • "Bankraub ist eine Unternehmung von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank."

Winston Churchill:

  • "Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann."
  • „Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.“
  • "Erfolg ist die Fähigkeit, von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren."
  • "Ich glaube nur an Statistiken, die ich selbst gefälscht habe."
  • "Es ist sinnlos zu sagen: Wir tun unser Bestes. Es muss dir gelingen, das zu tun, was erforderlich ist."
  • "Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler aus denen man lernen kann, möglichst früh zu begehen."
  • "Perfektion ist Lähmung!"

Robert Mitchum:

  • "Ich jogge nicht, schwimme nicht, fahre nicht Rad. Meine einzige körperliche Ertüchtigung: Ich huste viel."

Gorch Fock:

  • "Du kannst Dein Leben nicht verlängern und Du kannst es auch nicht verbreitern. Aber Du kannst es vertiefen."

Heinrich Böll:

  • „Das Schlimmste, dass ich kenne, ist Untertänigkeit oder der Wunsch, sich unbedingt zu unterwerfen. Dieses Mitmachen, Mitlaufen, Mitsingen, Mitmarschieren und dabei auch noch in eine peinliche Euphorie verfallen ..."

Martin Walser:

  • „Auch Kränkungen wollen gelernt sein. Je freundlicher, desto tiefer triffst.

Salvador Dali:

  • „Kunst ist anders als ein Fußballspiel: in der Abseitsstellung erzielt man die meisten Treffer."
  • "I'm not strange, I'm just not normal."

Günther Kraftschik:

  • „Es ist nicht schwierig, mit noch nicht erreichten Zielen zu leben; schwierig ist, ohne Ziele zu leben!"

Marie von Ebner-Eschenbach:

  • "Geistlose kann man nicht begeistern, aber fanatisieren kann man sie."
  • "Ausnahmen sind nicht immer Bestätigung der alten Regel. Sie können auch Vorboten einer neuen Regel sein."
  • "Vieles erfahren haben heißt noch nicht, Erfahrung besitzen."

Robert Lembke:

  • „Die größte Gefahr im Straßenverkehr sind Autos, die schneller fahren als ihr Fahrer denken kann."

Dieter Hildebrandt:

  • „Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dafür dankbar sein, dass wir nicht das bekommen, was wir verdienen!"

Perikles:

  • „Es kommt nicht darauf an, die Zukunft vorherzusagen, sondern auf die Zukunft vorbereitet zu sein.“

Voltaire:

  • „Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion."
  • "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst."
  • „Alles was Du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest Du auch sagen!“
  • „Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe.“
  • "Alle Menschen sind klug - die einen vorher, die anderen nachher."

Karl Valentin:

  • „Früher war sogar die Zukunft besser."

Philip Rosenthal:

  • "Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein."

Hans-Dieter Hüsch:

  • "Der Niederrheiner weiß nichts, kann aber alles erklären."

Walther Rathenau:

  • "Die Klage über die Schärfe des Wettbewerbes ist in Wirklichkeit meist nur eine Klage über den Mangel an Einfällen."

Lessing:

  • "Das Neue daran ist nicht gut, und das Gute daran ist nicht neu."

Christa Spilling-Nöker:

  • "Ich wünsche Dir, dass Du die Dinge geduldig trägst, die Dir auferlegt sind, aber auch die Erkenntnis, dass Du nicht alles tragen musst, was Dir andere aufbürden, und dass man unnützen Ballast abwerfen kann."

Dante Alighieri:

  • "Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt."

Henry Ford:

  • "Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen."
  • "50% meines Werbebudgets ist hinausgeworfenes Geld. Niemand kann mir allerdings sagen, welche 50% aus meinem Budget das sind."
  • "Die meisten Menschen wenden mehr Zeit und Kraft auf, um Probleme herumzureden, als sie anzupacken."
  • Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern."
  • "Unsere Fehlschläge sind oft erfolgreicher als unsere Erfolge"
  • "Enten legen ihre Eier in Stille. Hühner gackern dabei wie verrückt. Was ist die Folge? Alle Welt isst Hühnereier."
  • "Ein Geheimnis des Erfolges ist es, den Standpunkt des anderen zu verstehen."
  • "Nimm die Erfahrung und die Urteilskraft der Menschen über 50 heraus aus der Welt, und es wird nicht genug übrig bleiben, um ihren Bestand zu sichern."
  • "Zusammenkunft ist ein Anfang. Zusammenhalt ist ein Fortschritt. Zusammenarbeit ist der Erfolg."

Konrad Adenauer: (05.01.1876 - 19.04.1967)

  • "Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont."
  • "Ein Blick in die Vergangenheit hat nur Sinn, wenn er der Zukunft dient."
  • "Ist es nicht schrecklich, dass der menschlichen Klugheit so enge Grenzen gesetzt sind und der menschlichen Dummheit überhaupt keine?"
  • "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?"
  • "Ich bin, wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich."
  • "Meines Erachtens hat die Kirche weder JA noch NEIN zu sagen, sondern ausschließlich Amen."
  • "Wenn die anderen glauben, am Ende zu sein, muss man erst anfangen."
  • "Machen Sie sich erst einmal unbeliebt, dann werden Sie auch ernst genommen."
  • "Es gibt zwei Wege für den politischen Aufstieg: Entweder man passt sich an oder man legt sich quer."

Gustav Heinemann:

  • "Leben ist Veränderung – wer sich nicht verändert wird auch verlieren was er bewahren möchte."

Thomas Mann:

  • "Eine schmerzliche Wahrheit ist besser als eine Lüge."

John McEnroe:

  • "Ein Männerabend mit Glotze, Bier und Chips ist tausendmal besser als ein nobles Abendessen mit einer Frau, die ja doch immer nur Komplimente hören will."

Victor Hugo:

  • "Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Tapferen ist sie die Chance."
  • "Ein Traum ist unerlässlich, wenn man die Zukunft gestalten will."

Louis Pasteur:

  • "Ich will Ihnen das Geheimnis verraten, das mich zum Ziel geführt hat. meine Stärke liegt einzig und allein in meiner Hartnäckigkeit."

Mark Twain: (1835-1910), US-amerikanischer Erzähler und Satiriker)

  • "Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
  • "Das Recht auf Dummheit wird von der Verfassung geschützt. Es gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit."
  • "Gib jedem Tag die Chance, der schönste in deinem Leben zu werden."
  • "Wir lieben Menschen, die frei heraus sagen, was sie denken. Vorausgesetzt, sie denken dasselbe wie wir."
  • "Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat."
  • "Mit dem Rauchen aufzuhören ist kinderleicht. Ich habe es schon hundertmal geschafft."
  • "Verschiebe nicht auf morgen, was genauso gut auf übermorgen verschoben werden kann."

Curt Goetz: (1888-1960), deutscher Autor

  • "Man soll die Dinge nehmen, wie sie kommen. Aber man sollte dafür sorgen, dass die Dinge so kommen, wie man sie nehmen möchte."
  • "Eine Geschichte schreibt man am besten, indem man mit dem Anfang beginnt, sie zu Ende führt, und dann sofort aufhört. Ich finde, das gilt auch für Reden. Darum komme ich jetzt zum Schluss."
  • "Wie schön wäre die Welt, wenn jeder die Hälfte von dem täte, was er von anderen verlangt."
  • "Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart."
  • "Wer in einem gewissen Alter nicht merkt, dass er hauptsächlich von Idioten umgeben ist, merkt es aus einem gewissen Grunde nicht."

Francois Truffot:

  • „Wer immer nur in die Fußstapfen von anderen tritt, hinterlässt keine Spuren.“

Albert Einstein: (1879 - 1955)

  • "Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen."
  • "Das Leben ist wie Fahrrad fahren. Um die Balance zu halten, musst Du in Bewegung bleiben."
  • "Zwei Dinge scheinen unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher."
  • "Wenn die meisten sich schon armseliger Kleider und Möbel schämen, wie viel mehr sollten wir uns da erst armseliger Ideen und Weltanschauungen schämen."
  • "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt."
  • "Wenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen; die meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen."
  • "Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig: Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen."
  • "Der Mensch erfand die Atombombe, doch keine Maus der Welt würde eine Mausefalle konstruieren."
  • "Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben."
  • "Es genügt nicht, den Menschen zu einem Spezialisten zu erziehen. Damit würde man aus ihm einen gut dressierten Hund machen."
  • "Der Fortschritt geschieht heute so schnell, dass, während jemand eine Sache für gänzlich undurchführbar erklärt, er von einem anderen unterbrochen wird, der sie schon realisiert hat."
  • "Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt."
  • "Das Wichtigste ist, dass man nie aufhört Fragen zu stellen!"
  • "Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und trotzdem zu hoffen, dass sich etwas ändert!"
  • "Geniale Menschen sind selten ordentlich, ordentliche selten genial."

Sir Peter Ustinov:

  • "Viele Frauen wissen nicht, was sie wollen, aber sie sind fest entschlossen, es zu bekommen!"
  • "Wenn man sieht, was der liebe Gott auf der Erde alles zulässt, hat man das Gefühl, dass er immer noch experimentiert."
  • "Jeder Mensch macht Fehler. Das Kunststück liegt darin, sie dann zu machen, wenn keiner zuschaut."

Sir Alec Guinness:

  • "Das Ungünstige an Minderwertigkeitskomplexen ist, dass die falschen Leute sie haben."
  • "Ein Gentleman ist ein Mann, der eine Frau beschreiben kann, ohne die Hände zur Hilfe zu nehmen!"

Charles de Gaulle:

  • "Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind."

Bill Gates:

  • "banking is necessary, banks are not!"
  • "Wie Disneyland wurde Windows mit der Maus im Hinterkopf entwickelt."
  • "Auch ich konnte einen großen Teil davon nicht verstehen. Ich habe ein tiefes Mitgefühl für unsere Kunden." (nachdem er einen Tag lang Fehlermeldungen von Windows gelesen hat)
  • "640 KBytes Arbeitsspeicher sollten für jeden genug sein ..." (Zitat 1978)

Peter Falk:

  • "Geld allein macht noch nicht unglücklich."

Albert Schweitzer:

  • "Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht."
  • "Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind."
  • "Es ist besser, hohe Grundsätze zu haben, die man befolgt, als noch höhere, die man außer Acht lässt."

Gustav Mahler:

  • „Tradition ist Bewahrung des Feuers, nicht Anbetung der Asche.“
  • „Das Wichtigste in der Musik steht nicht in den Noten.“

Woody Allen:

  • "Geld haben ist besser als Armut, wenn auch nur aus finanziellen Gründen."
  • "Die Ewigkeit dauert lange, besonders gegen Ende."

Johannes Rau:

  • "Wir dürfen unseren Kindern nicht vorgaukeln, die Welt sei heil. Aber wir sollten in ihnen die Zuversicht wecken, dass die Welt nicht unheilbar ist."
  • "Wer Anstöße geben will, muss auch Anstoß erregen."
  • "Es gibt Menschen, die haben nur noch ein Buch, und das ist der Terminkalender."

Fritz Schaarschuh:

  • "Kopflosigkeit ist, wenn du dich an den Kopf fassen willst, aber ins Leere greifst ..."

Franz Kafka:

  • "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."
  • "Verbringe nicht die Zeit mit der Suche nach einem Hindernis. Vielleicht ist keines da."
  • "Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu entdecken, wird nie alt werden.

Orson Welles:

  • "Es kommt nicht darauf an, was für einen Hut man auf dem Kopf hat, sondern was für einen Kopf unter dem Hut."
  • "Beliebtheit sollte kein Maßstab für die Wahl von Politikern sein. Wenn es auf die Popularität ankäme, säßen Donald Duck und die Muppets längst im Senat."
  • "Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun."

George Bernard Shaw:

  • "Ihr aber seht und sagt: Warum? Aber ich träume und sage: Warum nicht?
  • "Eines der traurigsten Dinge im Leben ist, dass ein Mensch viele gute Taten tun muss, um zu beweisen, dass er tüchtig ist, aber nur einen Fehler zu begehen braucht, um zu beweisen, dass er nichts taugt."
  • "Der Nachteil der Intelligenz besteht darin, dass man ununterbrochen gezwungen ist, dazuzulernen."
  • "Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben."
  • "Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedes Mal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie passten auch heute noch."
  • "Hohe Bildung kann man dadurch beweisen, dass man die kompliziertesten Dinge auf einfache Art zu erläutern versteht."
  • "Ich begnüge mich nicht mit schönen Träumen. Ich will schöne Wirklichkeiten."

Walter Wriston: (chairman of Citibank/Citicorp)

  • "the fact is, that bankers are in the business of managing risks. Pure and simple, that`s the business of banking!"

Sonstige Sprüche

  • "Auf Veränderungen zu hoffen, ohne selbst etwas dafür zu tun ... ist wie am Bahnhof stehen, und auf ein Schiff zu warten."
  • "Be a warrior ... not a worrier"
  • "Ich bin kein Klugscheißer, ich weiß es wirklich besser."
  • "Ich bin nicht auf der Welt, um zu sein, wie andere mich gerne hätten."
  • ”Einfach tun, was richtig ist. Einfach lassen, was nichts bringt. Einfach sagen, was man denkt. Einfach leben, was man fühlt. Einfach lieben, was man liebt. Einfach ist nicht leicht. Einfach ist am Schwersten.“
  • "Wenn dies die Lösung meines Problems sein soll, hätte ich gerne mein Problem zurück."
  • "Tu`was, dann tut sich was"
  • "Ich habe einen Tinnitus im Auge ... ich sehe nur Pfeifen!"
  • "Geist ist geil!"
  • „When nothing goes right ... go left."
  • „Wer etwas möchte, sucht Wege. Wer etwas nicht möchte, sucht Gründe!"
  • "Be careful how you spend your time. You'll never geht it back."
  • "What separates the man of boys ... is the price of the toys"
  • "Wer über seinen Schatten springt, hat plötzlich die Sonne im Gesicht!"
  • "How can we stop what we doing, when it feels so right."
  • "A friend is someone who knows your past, believes in your future and takes you today the way you are!"
  • "Statistik gibt dem Controller das, was die Straßenlaterne einem Betrunkenen gibt. Sie gibt ihm Halt, aber keine Erleuchtung!"
  • "Effizienz heißt, die Dinge richtig tun, Effektivität heißt, die richtigen Dinge tun." (Effektivität ist ein Maß für die Zielerreichung und Effizienz ist ein Maß für die Wirtschaftlichkeit.)"
  • "Eine Null kann bestehende Probleme verzehnfachen."
  • "Man gibt Geld aus, das man nicht hat, für Dinge, die man nicht braucht, um damit Menschen zu imponieren, die man nicht mag."
  • "Eine starke Behauptung ist besser als ein schwacher Beweis."
  • "Die Benutzung der Toilettenbürste ist kostenlos, aber nicht umsonst."
  • "Bei manchen Leuten ist ein Gehirnschlag ein Schlag ins Leere."
  • "Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen."
  • "Überlege Dir, was Du mit der Zukunft vorhast, bevor sich die Zukunft überlegt, was sie mit Dir vorhat!"
  • "Die Zukunft lässt sich nicht mehr als Fortsetzung der Vergangenheit begreifen. Sie fordert stets einen neuen Anfang."
  • "Betrachte das Hindernis als einen edlen und großartigen Gegner." (tibetanische Weisheit)
  • "Fürchte nicht, langsam zu gehen. Fürchte Dich nur, stehen zu bleiben." (chinesische Weisheit)
  • "Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die Einen Schutzmauern, die Anderen bauen Windmühlen." (chinesische Weisheit)
  • "Es gibt nur einen Weg, eine Prüfung zu bestehen: Man muss sich ihr stellen!" (Ältester eines Aborigine-Stammes)
  • "In Wirklichkeit ist die Realität ganz anders."
  • "Geisterfahrer können sehr entgegenkommend sein."
  • "Wer bis zum Hals in der Scheiße steckt, sollte den Kopf nicht hängen lassen!"
  • "Wenn ich du wäre, wäre ich lieber ich."
  • "Früher war ich nur etwas unentschlossen ... aber jetzt bin ich mir da auch nicht mehr so sicher."
  • "Der Grund, warum manche Mitarbeiter auf der Leiter des Erfolges nicht so recht vorankommen, ist darin zu suchen, dass sie glauben, sie stünden auf einer Rolltreppe."
  • "Sprächen Menschen nur von Dingen, von denen sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich."
  • "the second place is just the first looser!"
  • "Alkohol ist ein hervorragendes Lösungsmittel: Es löst Familien, Ehen, Freundschaften, Arbeitsverhältnisse, Bankkonten, Leber- und Gehirnzellen auf. Es löst nur keine Probleme."
  • "Der Dienstweg ist die Verbindung der Sackgasse mit dem Holzweg ..."
  • "Wenn Pornographie sexuelle Frustration heilt, warum gibt man Hungernden dann keine Kochbücher?"
  • "Durch Veränderung des Standpunktes gewinnt man viel an Perspektive."
  • "Theorie ist, wenn man weiß, wie es funktionieren soll, aber es geht trotzdem nicht. Praxis ist, wenn es funktioniert, aber keiner weiß, warum."
  • "Wer zuletzt lacht, hat es nicht eher begriffen."
  • "Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom."
  • "Mit den Gerüchten ist es wie mit der Fotografie – wenn man erst einmal was Negatives hat, kann man es entwickeln und vergrößern."
  • "Wohin die Straße deiner Träume führt, erfährst du nur, wenn du ihr folgst."
  • "Don't dream your life - live your dream!"
  • "Habe Mut zum Träumen, denn nur wer Mut hat zum Träumen, hat auch die Kraft, dafür zu kämpfen!"
  • "Lass Dich nicht von Deinen Ängsten daran hindern, Deine Träume wahr zu machen."
  • "every body tells a story."
  • "Nothing right in the left brain and nothing left in the right brain."
  • "Unterschätze mich nicht, nur weil ich still bin. Ich weiß mehr als ich erzähle, denke mehr als ich spreche und kriege mehr mit, als Du denkst."

Fußball Weisheiten

Zlatan Ibrahimovic:

  • "Das weiß nur Gott ... und mit dem sprichst Du gerade."
  • "Auch ich mache Fehler. Aber was ein Fehler ist, bestimme einzig und allein ich!"
  • "Eines ist sicher: Eine Weltmeisterschaft ohne mich ist nicht sehenswert. Es lohnt sich also nicht, auf die WM zu warten."
  • "Wer mich kauft, kauft einen Ferrari. Wer einen Ferrari hat, tankt Super, fährt auf die Autobahn und gibt Vollgas. Guardiola hat Diesel getankt und eine Tour ins Grüne gemacht. Hätte er sich gleich einen Fiat kaufen sollen."
  • "Und bei Ajax lief auch noch Louis van Gaal rum. Der war Technischer Direktor und erklärte mir mit dem Bleistift, wann ich wohin laufen sollte. Ich habe ihm gesagt: Hör mal, Meister, du hast mir gar nichts zu sagen - geh in dein Büro und schreib Briefe. Mir ging seine Art furchtbar auf die Nerven."

Friedel Rausch:

  • "Wenn ich den Martin Schneider weiter aufstelle, glauben die Leute am Ende wirklich noch, ich sei schwul."

Uwe Rapolder:

  • "Ich habe kaum drei echte Abwehrspieler, da kann ich ja nicht mit einer Viererkette spielen."

Jean Paul Satre:

  • "Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft."

Gennaro Gattuso:

  • "Wenn ich früher ein Spiel verloren habe, hab ich aus Wut die Kabine verwüstet. Heute machen die Spieler nach Niederlagen Selfies. Das macht mich krank!"

Jürgen Klopp

  • "Ich mag den Jogi. Ich benutze sein Deo und sein Shampoo."

Lucien Favre:

  • „Wenn du den Ball nicht hast, ist es schwer Fußball zu spielen.“

Christian Streich:

  • "Der eine holt Kraft aus dem Gebet und der andere aus der Badewanne."
  • „Man verändert sich immer, weil man ja Stoffwechsel hat. Man ist ja nicht tot.“
  • "Wenn's geht, so viel wie möglich de Ball habbe. Weil mir Fußball spiele wolle. Und wenn mir de Ball habbe gfällt uns dess besser als wenn de Gegner de Ball hat. Un meischtens gfällt dess dann unsere Zuschauer au besser - un mir auch. Un wenn mir de Ball habbe, kann de Gegner kai Tor schieße. Außer wenn er dann de Ball im Pressing erobert. Aber Freiburg will de Ball habbe, egal gege wen. Mir wolle au gege Bayern München de Ball habbe. Au wenn mern dann halt net so viel kriege, weil die sage, ihr kriegt ihn net. Aber mir sage dann trotzdem zu ihne, mir wolle ihn aber. Aber sie geben ihn uns net. Und dann bemühe mir uns wieder dass mirn krigge. Und so mache mers gege Stuttgart auch. Und so mache mers immer."

Ludwig Kögl:

  • "Entweder ich gehe links vorbei, oder ich gehe rechts vorbei."

Holger Stanislawski:

  • "Ich will die beste Elf, nicht die besten elf."

Roman Weidenfeller:

  • "I think we have a grandios Saison gespielt."

Lukas Podolski:

  • "Es überwiegt eigentlich beides!" ... auf die Frage "Wie geht es ihnen, sind sie enttäuscht über das 1:1 oder freuen sie sich, dass sie ein Tor gemacht haben?"
  • "Jetzt müssen wir die Köpfe hochkrempeln. Und die Ärmel natürlich auch."
  • "So ist Fußball. Manchmal gewinnt der Bessere."
  • "Ich hab nicht nachgedacht, ich hab ihn einfach reingemacht."

Uwe Klimaschewski:

  • "Meine Spieler können 50-Meter-Pässe spielen: fünf Meter weit und 45 Meter hoch."
  • "Meine Spieler sind Intellektuelle. Die haben Maos Tod letzte Woche noch nicht verkraftet."
  • "Weitere Fragen kann ich nicht beantworten. Ich muss jetzt zu meinen Spielern. Die sind so blind, dass sie den Weg von der Kabine zum Bus nicht finden."
  • "Ich weiß nicht, wie es passiert ist, aber der Michael Blättel hat sich heute Nacht irgendwie im Bett verletzt."

Hans Meyer

  • „Von 25 Journalisten in Gladbach haben vielleicht zwei den Wert von Tomas Galasek erkannt. Der schießt zwar kaum Tore und ist auch kein Marko Marin, der auf drei Quadratmetern vier Mann ausspielt, worauf die Fans zu Recht vor Freude zu onanieren beginnen. Aber er verfügt über die Qualität, seine Mitspieler glänzen zu lassen.”
  • „Ich habe dort noch nie einen Punkt geholt. Vielleicht wäre es besser, ich melde mich krank.“
  • „Ihr wisst ja, beim Geschlechtsverkehr dürft Ihr mich immer stören, aber bei der Fresserei ist es einfach scheiße!”
  • „Torwart Jörg Stiel sagte mal, ich wäre sein bester Trainer gewesen. Später erfuhr ich, dass er nur zwei hatte.”

Patrick Funk:

  • “Links ist ähnlich wie rechts, nur auf der anderen Seite”.

Dieter Nuhr

  • "Bei der WM habe ich mir Österreich gegen Kamerun angeschaut. Warum? Auf der einen Seite Exoten, fremde Kultur, wilde Riten ... und auf der anderen Seite Kamerun."
  • "Männer haben 100 Gramm mehr Gehirn als Frauen – da ist unter anderem die Abseitsregel drin."

Deniz Naki:

  • "Ich komme aus der Gosse, da wird man entweder Zuhälter oder Fußballprofi."

Felix Magath:

  • "Ich habe viel mit Mario Basler gemeinsam. Wir sind beide Fußballer, wir trinken beide gern mal einen, ich allerdings erst nach der Arbeit!"

Christoph Daum

  • "Andere erziehen ihre Kinder zweisprachig, ich beidfüßig."
  • "Ich bin nicht gescheitert, ich bin gescheiter geworden."
  • "Mir ist egal, ob einer Brasilianer, Pole, Kroate, Nord- oder Süddeutscher ist. Die Leistung entscheidet und nicht seine Blutgruppe."
  • "Einige Spieler wissen zwar, wer im Film »Star Trek« welche Rolle spielt, aber nicht, mit wem sie es im nächsten Spiel zu tun haben."
  • "Das ist so, als wenn dir einer ein Messer in den Bauch rammt, und du musst noch dabei lächeln." (schildert die Schiedsrichterleistung)
  • "In der Schlussphase war der Pfosten der Einzige, auf den wir uns 100-prozentig verlassen konnten."
  • "Wenn ein Dortmunder Spieler bei der Einwechslung stolpert, schreien die Fans 'Foul'."
  • "Er hat angezeigt, dass er in einer Minute ausgewechselt werden will." (über einen Stinkefinger von Ulf Kirsten)

Michael Ballack:

  • "Dass die Trainer manchmal ihrer Anspannung freien Lauf lassen, ist doch ganz normal. Die können ja keinen umhauen wie wir."
  • "Wir können so was nicht trainieren, sondern nur üben."

Louis van Gaal:

  • "Ich bin ein intelligenter Trainer. Ich trainiere mehr fürs Köpfchen als für die Beine. Das ist schwierig für manche Spieler."

Christian Beeck:

  • "Wir haben mit der notwendigen fairen Brutalität gespielt."

Mike Büskens:

  • "Ja, da hab' ich gedacht, mein Gott, da rentieren sich mal endlich die 5 Millionen, die ich hier Jahr für Jahr kriege."
  • „Ich wollte eigentlich Eto’o aber der Präsident hat wohl Edu verstanden.“

Erik Meijer:

  • "Ich war nicht damit einverstanden, dass der Schiedsrichter gegen uns einen Freistoß gegeben hat. Da habe ich ihn einfach Wichser genannt. Ich glaube, das war ziemlich dumm."
  • "Wenn du so gerne das Fähnchen schwenkst, dann such dir doch 'nen Job am Flughafen." (zum Schiedsrichter Assistenten)

Bernd Hollerbach:

  • "An mir kommt entweder der Gegner vorbei oder der Ball ... aber niemals beide zusammen!"

Dietmar Demuth:

  • "Man muss versuchen, den Gegner durch permanentes Toreschießen zu zermürben."

Jan-Age Fjörtoft:

  • "Der Trainer hatte heute die Wahl zwischen dem Busfahrer und mir. Aber der Busfahrer hatte seine Schuhe vergessen."
  • "Jörg Berger ist so ein guter Trainer, der hätte sogar die Titanic gerettet !"
  • "Ob Felix Magath auch die Titanic gerettet hätte, weiß ich nicht - auf jeden Fall wären alle Überlebenden topfit gewesen!"

Charlie Dörfel:

  • "Dicker, wenn Du noch länger meckerst, trete ich die Flanken 10 Zentimeter höher, dann kommst du gar nicht mehr ran!" (zu Uwe Seeler)

Andreas Herzog:

  • "Der Pfau, der Superpfau, der Herr Effenberg. Da stolziert er über den Platz und dann verschießt er, es gibt doch noch einen Fußballgott."

Edmund Stoiber:

  • "Unterhaching ist von der gesamttechnischen Perfektion sehr kompakt."
  • "Die Brasilianer hatten ein phantastisches Trio da vorne mit Ronaldo, Ronaldinho und... ääh.... den anderen Brasilianern."

lateinische Sprüche

3

Politik

Einer meiner Lieblingssprüche stammt von Charles Dickens: "Ich brauche Informationen. Eine Meinung bilde ich mir selbst."

Unsere Politiker in der Volkskammer ähh im Deutschen Bundestag sehen dies offensichtlich anders. Die Politk in Deutschland ist schon lange nicht mehr lösungsorientiert, sondern nur noch ideologiegetrieben. Und deshalb werden im Parlament schon lange keine seriösen politischen Debatten mehr geführt. Dazu fehlt den Mandatsträgern offensichtlich jeglicher Wille. Nur noch nichts sagende Worthülsen, hirnloses Fraktionsgelaber und verbale Ejakulationen. Ich kann keine Nachrichten mehr sehen, ohne mich zu übergeben. Und vor allem lasse ich mir gerne von Studienabbrechern oder Menschen, die noch nie gearbeitet haben, die Welt erklären ...

Exemplarisch zeigte dies die deutsche Flüchtlingspolitik. Frau Dr. Merkel und die ganzen Marionetten im Bundestag weigern sich ja bis heute, das böse Wort "Obergrenze" auszusprechen. Hallo? Gehts noch? Unkontrollierte Masseneinwanderung? Sozialstaat und Masseneinwanderung schließen einander aus. Selbstverständlich brauchen wir eine Obergrenze. Wie soll das denn sonst funktionieren? Auf dem afrikanischen Kontinent leben derzeit 1,3 Milliarden Menschen. Und die Bevölkerung wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit bis 2050 verdoppeln.

Man muss sich doch nur mal die Frage stellen, wieviel die Sozialsysteme, der Arbeitsmarkt und auch die Gesellschaft vertragen können? Als gebürtiger Duisburger weiß ich, wie mustergültig die Integration seit den siebziger Jahren funktioniert hat. Die Parallelgesellschaften in Duisburg Marxloh sind echt ne super Sache. Und ich persönlich finde Burkas, Vielehen, Ehen mit Minderjährigen oder die Stellung der Frau bei unseren Gästen nur begrenzt lustig und nicht so bereichernd, wie es mir die Politik erzählen will.

Die CDU war einmal eine Partei, die ihre Kernkompetenz in den Themenfeldern innere Sicherheit und Wirtschaftspolitik hatte. Davon ist unter Frau Dr. Merkel leider nichts mehr übrig geblieben. Innere Sicherheit heißt heute ... Polizisten patroulieren mit geladenen Maschinenpistolen auf Weihnachtsmärkten und Veranstaltungen werden mit Beton-Pollern geschützt. Das war vor 2015 nicht nötig. Aber gut, dafür hat die CDU nun eine neue Kompetenz. Die Veruntreuung der Sozialsysteme.

Guckst Du hier

Unerträglich ist, dass das Meinungsspektrum in diesem Land zwischenzeitlich soweit nach links gerückt ist, dass Meinungen, die vor 20 Jahren noch völlig "normal" waren (z.B. CDU Wahlplakat "Asylmissbrauch"), heute als rechtsextrem bezeichnet werden. Diese ideologische Politik führte in den letzten Jahren dazu, dass jeder, der sich heute kritisch mit der unkontrollierten Masseneinwanderung und den verheerenden finanziellen, kulturellen und gesellschaftlichen Auswirkungen auseinandersetzt, zwischenzeitlich als "Nazi" in die rechte Ecke gestellt wird.

Für mich ist das heute bereits die DDR 2.0 unter der sozialistischen Einheitspartei CDUdieGrünenSPD von IM Erika. Und die heutigen Stasi-Methoden finde ich echt bemerkenswert. Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass man in diesem Land seine Meinung nicht mehr frei aussprechen kann:

Tja liebe Redaktion der Welt. Ich muss Euch leider mitteilen, dass mich Eure Nutzungsregeln überhaupt nicht interessieren.

Mit Blick auf meine Kinder und Enkel habe nur noch Verachtung für diese deutsche Politik und alle, die sie unterstützen, übrig.

Ähnlich fatale Fehlentscheidungen wie in der Flüchtlingspolitik sind auch in der Energie- und Wirtschaftspolitik zu beobachten. Deutschland ist die viertgrösste Industrienation der Welt. Aber wir sind das einzige Land, dass gleichzeitg aus der Atomenergie und der Kohleverstromung aussteigen möchte. Aktuell sind weltweit etwa 1.400 neue Kraftwerke in 59 Ländern in Planung oder bereits im Bau. Ja nee is klar. Aber wir Deutschen beten fröhlich eine 16 jährige schwedische Pippi Langstrumpf für Abgasaktivisten an und glauben, mit einem Milliardenaufwand (wir haben heute schon europaweit die höchsten Strompreise) die Welt retten zu können. Das perverse ist: Deutschland hat an den weltweiten Kohlenstoffdioxidemissionen lediglich einen Anteil von ca. 2,5%, China von 28%. Genau mein Humor.

Dieter Nuhr hat dies treffend kommentiert: "Und da wird oft vergessen, dass es da durchaus Wohlstandeinbußen geben könnte".

Als ob der Ausstieg aus den Verbrennungsmotoren und der Übergang in die Elektromobilität nicht schon Herausforderung genug wäre ... nein, wir torpedieren und versenken unsere Schlüsselindustrie lieber sofort und selbst. Der Rest der Welt fasst sich an den Kopf und die Wettbewerber auf dem Weltmarkt lachen sich tot. Zuerst bereitet die Politik dem Diesel mit überzogenen NOX-Grenzwerten, unseriösen Feinstaub-Diskusionen (Feinstaub wird auch von Gummi- und Bremsabrieben erzeugt, also auch von Benzinern) und sinnlosen Diesel-Fahrverboten (ich nenne das Enteignung) in einzelnen Straßen ein Ende ... dann werden spätestens 2030 die CO2-Abgaswerte für Benziner um weitere 37,5% gesenkt. Das wird dann der Todesstoß für den Benziner sein. Dann ist die grüne Pest endlich am Ziel ihrer Träume und hat den Individualverkehr ausgelöscht. Blöderweise auch die Automobilwirtschaft, die unter Berücksichtigung der Zulieferindustrie etwa 21% des BIP ausmacht.

Da muss man nicht Wirtschaftswissenschaften studiert haben, um sich die Konsequenzen im Hinblick auf Steuereinnahmen und Arbeitsplätze auszumalen. Dann wird es nichts mehr zu verteilen geben ... und die friday 4 future Demos werden wegen hoher Arbeitslosigkeit stattfinden.

Nicht das der falsche Eindruck entsteht. Ich bin auch für eine saubere Umwelt und eine stetige Verbesserung der Umweltbedingungen. Für mich ist ja die Brennstoffzelle die Zukunft. Und das eAuto kann wie der Benzin- und Dieselmotor nur eine Übergangslösung sein. Aber der Übergang sollte professionell erfolgen. Und mann muss auch die Infrastruktur schaffen. Wie soll denn das eAuto die ultimative Lösung sein, wenn wir gleichzeitig unsere Energiewirtschaft vernichten? Im Übrigen bin ich davon überzeugt, dass ein eAuto die Umwelt über die Totalperiode betrachtet, genauso hoch belastet, wie ein Benziner. Ohne Atomstrom wird der CO2 Ausstoß beim eAuto doch nur vom Auspuff an den Schornstein des Kohle-Kraftwerks verlagert. Und der Erderwärmung ist es am Ende aller Tage scheiß egal, ob CO2 während der Autofahrt entsteht, bei der Batterieproduktion oder bei der Entsorgung der Batterien. Und über die Kinderarbeit bei der Gewinnung von Kobald oder den enormen Wasserverbrauch bei der Gewinnung von Lithium wollen wir erst gar nicht reden. Und: Wir verkaufen unsere alten Diesel nun nach Asien und Afrika um das Weltklima zu retten. Die beiden Kontinente liegen übrigens auch auf der Erde ...

Leute, was ist nur aus diesem Land geworden? Aus meiner Sicht fahren wir mit der Politik der letzten Jahre ein blühendes Land an die Wand. Politiker und Bevölkerung sonnen sich fröhlich im Wohlstand und dem Erfolg der Vergangenheit. Für mich ist klar: Merkelland ist nicht mehr meins. Und daher steht mein Entschluss steht fest, ich werde auswandern.

Und ich glaube, ich sympathisiere mit Arthur Schopenhauer: "Ich lege hier für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation, wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

Man könnte es aber auch mit den Worten von Lucius Annaeus Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.) umschreiben: „Die Zeit wird kommen, wo unsere Nachkommen sich wundern, dass wir so offenkundige Dinge nicht gewusst haben."

Wenn ich mir das Gruselkabinett von Frau Dr. Merkel von "Flinten-Uschi" bis Altmaier anschaue. Halleluja, geballte Kompetenz. Die Industrie 4.0 und die Digitalisierung stellen die größte Herausforderung der letzten 100 Jahre dar ... und Peter Hasenscharte Altmaier wird zum Bundesminister für Wirtschaft und Energie ernannt. Klar, er war ja schließlich Bundesminister für besondere Aufgaben (ich möchte wirklich nicht wissen welche) und Chef des Bundeskanzleramts unter IM Erika. Google würde ihn so beschreiben: "Person, die sich in unterwürfiger Weise um die Gunst eines anderen bemüht".

Die Politik geht mir echt auf den Sack. Guckst Du auch im Fotoalbum

Fotoalbum

Und als ob das alles nicht schlimm genug wäre, diese Politik wird von einer weichgespülten Presse hofiert, die in meiner Wahrnehmung ihre fundamentale Aufgabe, nämlich Ereignisse unvoreingenommen und mit einer kritischen Distanz zu berichten, völlig vernachlässigt. Die heutigen Medien erinnern mich an die "aktuelle Kamera" und das "Neue Deutschland" vor der Wende. DDR 2.0. Da lese ich dann doch lieber die ausländische Presse.

Ab und zu (aber leider viel zuselten) kann man auch in der deutschen Presse dieses Desaster nachlesen. Die besten Publikationen, die ich in den letzten Jahren gelesen habe:

  2019-05 die Welt - Das Land hat keine Anspruch mehr an sich selbst

  2019-07 Focus - Warum wir freitags bald ganz andere Demos sehen

  2019-07 die Welt - Merkels vier entscheidende Fehler

  2019-06 NZZ - Deutschland Moralweltmeister

  2019-06 NZZ - Die globale Autoindustrie steht durch das E-Auto vor einer Neuordnung

Veruntreuung Sozialsysteme

Der Bund will bis 2020 insgesamt 93,6 Milliarden Euro für die Versorgung von Flüchtlingen zur Verfügung stellen. Komisch, für spürbare Rentenerhöhungen scheint offensichtlich kein Geld da zu sein. Laut Statistik der Deutschen Rentenversicherung liegt die monatliche Regelaltersrente eines Versicherten, der 45 Jahre lang ein Entgelt in Höhe des Durchschnittsentgelts aller Versicherten bezogen hat, bei 1.396,35 Euro. Brutto natürlich, denn der Finanzminister möchte auch aus den Niedrigrenten noch Steuereinahmen generieren. Und klar, diejenigen, die in Ihrem Arbeitsleben unter dem Durchschnitt verdient haben, haben eine noch niedrigere Rente.

Ich finde das respektlos, denn viele Rentner können sich den Lebensunterhalt von Ihrer bescheidenen Rente nicht finanzieren. Hey Berlin, dann erhöht doch wenigstens den Flaschenpfand, dann können sich die Rentner wenigstens ihren Hinzuverdienst erhöhen.

Aber auch mit Blick auf das Niedriglohnsegment finde ich die Kosten für die Flüchtlingspolitik begrenzt lustig. Wir diskutieren seit Jahren über den Mindestlohn. Dieser wird in 2019 auf sensationelle 9,19 Euro angehoben. Das macht bei 40 Stunden in der Woche und 4 Wochen im Monat etwa 1.470 Euro pro Monat. Brutto selbstverständlich. Davon müssen dann Miete und der Lebensunterhalt bestritten werden.

Wenn ich mir dann in diesem Kontext Abrechnungen anschaue, die in Deutschland fröhlich an unsere vielen neuen Gäste ausbezahlt werden (netto selbstverständlich zzgl. dem RundumSorglosPaket), dann schwillt mir einfach nur der Kamm. Wir finanzieren ja sogar noch die Zweitfrau und sorgen für den Familiennachzug. Wieviele Millionen sind seit 2015 eingewandert?

Halleluja. Ich nenne das Veruntreuung der Sozialsysteme. Und ein Schlag in die Fresse eines jeden Renters, der 40 Jahre lang in die Sozialversicherungssysteme einbezahlt hat. Ehrlich gesagt verstehe ich die Deutsche Bevölkerung nicht, die Franzosen hätten schon längst die gelben Westen angezogen.

Leute, wir stehen unmittelbar vor einem konjunkturellen Abschwung. Und wenn es blöd läuft (wir versenken unsere Schlüsselindustire "Automobil" selbst, Eskalation einer geopolitischen Krise, (z.B. Iran), Ausweitung des Handelsstreits, unkontrollierter Brexit etc.) kann daraus auch schnell eine Rezession werden. Die Steuereinnahmen werden auf jeden Fall in der Zukunft deutlich niedriger sein, als in den vergangenen Jahren. Und dann werden Steuererhöhungen unausweichlich sein. Die Steuer wird dann aber CO2 Steuer heißen, denn Flüchtlingssteuer hört sich einfach scheiße an:

Trainer

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